Allgemeine Berichte | 19.06.2015, 14:40 Uhr

Gelungene Verkehrserziehung am Werner-Heisenberg-Gymnasium Neuwied

Vollbremsung mit Lerneffekt

Praktische Übungen ließen die Schüler die abstrakten Begriffe Anhalteweg, Bremsweg und Reaktionsweg am eigenen Körper erleben.privat
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Neuwied. Geschwindigkeiten einschätzen und kritische Situationen im Straßenverkehr frühzeitig erkennen - im Verkehrssicherheitstraining des ADAC („Achtung Auto“) lernten Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse mögliche Gefahren im Alltag kennen. In praktischen Übungen erlebten sie, wie sie sich durch vorausschauendes Handeln sicher im Straßenverkehr bewegen und Unfälle vermeiden können.

Vier Schülerinnen und Schüler rennen bis zu einer aufgezeichneten Linie. An dieser Markierung bremsen sie. Nun wird auf der Straße markiert, wo die Schülerinnen und Schüler zum Stehen kommen. Praktische Übungen wie diese lassen die Schüler die abstrakten Begriffe Anhalteweg, Bremsweg und Reaktionsweg am eigenen Körper erleben und so besser einschätzen.

Bei der Aktion „Achtung Auto“ wiesen die ADAC-Trainer Peter Böhm und Lothar Klaus Melms die Schüler der fünften Klassen des Werner-Heisenberg-Gymnasiums Neuwied in verschiedene reale Verkehrssituationen ein und machten sie für die Schüler durch viele Übungen erfahrbar.

Der Höhepunkt dieses 90-minütigen Verkehrssicherheitstrainings war für die Schüler zweifelsohne die Vollbremsung mit einer Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde als Mitfahrer in dem ADAC-Aktionsauto. Dabei lernten sie die lebensrettende Bedeutung der ordnungsgemäßen Sicherung durch Sitzerhöhung, Kopfstütze und Sicherheitsgurt im Auto kennen. „Das fühlt sich nicht wie 30 an, sondern wie 60“, zeigte sich ein Schüler im Anschluss beeindruckt. Diese Reaktion bewies, dass Kinder noch nicht in der Lage sind, die Geschwindigkeit eines heranfahrenden Fahrzeugs richtig einzuschätzen. Hier setzt das Programm „Achtung Auto“ an und macht mögliche Risiken im Straßenverkehr für die Schüler deutlich. Gemeinsam mit den Trainern erarbeiten sie, wie sie diese erkennen und durch vorausschauendes Handeln richtig reagieren können.

Die Verkehrserziehungsbeauftragten des Werner-Heisenberg-Gymnasiums, Athanasia Böhmer und Eva Pfeil, berichteten, dass die Schüler während des Trainings motiviert und engagiert sowie mit viel Freude bei der Sache gewesen seien. „Es hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht. Wir hoffen, dass die Schüler das Wissen auf ihrem Schulweg nutzen.“

Praktische Übungen ließen die Schüler die abstrakten Begriffe Anhalteweg, Bremsweg und Reaktionsweg am eigenen Körper erleben.Foto: privat

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