Allgemeine Berichte | 13.09.2026, 15:39 Uhr

Empfang der Bildungsministerin in Mainz

WHG-Schülerinnen unter den Landesbesten im MINT-Bereich an der Universität Mainz geehrt

WGH-Schülerinnen Christina Cemberecki und Lixin Hou mit der MINT-Koordinatorin Martina Post
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Neuwied/Mainz. Seit 2016 werden die Landesbesten in den MINT-Wettbewerben (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) jährlich im Rahmen eines Empfangs an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz geehrt. In diesem Jahr waren 66 Schülerinnen und Schüler dazu eingeladen.

Vom Werner-Heisenberg-Gymnasium waren es Christina Cemberecki (MSS 11) und Lixin Hou (Klasse 9). Christina meisterte den Landeswettbewerb Mathematik bis zur letzten Runde und durfte vor den Sommerferien an einem mehrtägigen Camp teilnehmen. Lixin war bei der Mathematik-Olympiade so erfolgreich, dass sie im vergangenen Schuljahr in der Mannschaft des Landes Rheinland-Pfalz an der Bundesrunde teilnahm.

In ihrer Laudatio betonte die Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig, dass junge Menschen gebraucht würden, die den Fortschritt in MINT-Berufen vorantreiben, da heute kein gesellschaftlicher Bereich ohne MINT-Bestandteile oder -Aktivitäten mehr denkbar sei. Wettbewerbe würden junge Menschen zu besonderen Leistungen motivieren und dazu, ihre Potenziale voll auszuschöpfen. Die Schülerinnen und Schüler ermunterte sie: „Erhaltet Euch die MINT-Begeisterung und tragt mit ihr ein Stück weit dazu bei, die Welt besser zu machen.“

Wie wichtig die Forschung in den MINT-Fachbereichen ist, stellte Prof. Dr. Eckhard Thines, Koordinator des Landes für Biotechnologie, in seinem Festvortrag „Biotechnologie in Zeiten von KI: ‚A great past in front of us‘ – oder goldene Perspektiven für die nächste Generation?“ dar. Er stellte die Bedeutung der Forschung im Bereich Biotechnologie in Zeiten multiresistenter Keime und der Ernährung einer rasch wachsenden Weltbevölkerung dar. Er zeigte an Beispielen, dass KI hier zwar als Hilfsmittel eingesetzt werden kann, aber letztendlich an ihre Grenzen stößt und den Forschergeist nicht ersetzt.

Am Nachmittag hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an interessanten Workshops teilzunehmen und damit etwas UNI-Luft zu schnuppern.

WGH-Schülerinnen Christina Cemberecki und Lixin Hou mit der MINT-Koordinatorin Martina Post Foto: Andreas Begasse

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