Überquerungshilfe gefordert
Wann kommt endlich die Überquerungshilfe für die „40 Morgen Siedlung“ in Heimbach-Weis?
aus Neuwied
Heimbach-Weis. Seit mehr als einem halben Jahrhundert fordern die Bewohner der Siedlung „40 Morgen“ in Heimbach-Weis eine Überquerungshilfe für die Blocker Straße, damit die Anwohner die Straße gefahrlos überqueren können um zur Bushaltestelle auf der anderen Straßenseite zu kommen. In allen anderen Städten und Gemeinden sind diese Überquerungshilfen längst vorhanden - nur an dieser Stelle auf der Blocker Straße nicht. Fragt man ein korpulentes Stadtratsmitglied, das sich vor einigen Jahren mit dieser gefährlichen Situation mal befasst hatte, dann kommt stets die Antwort: „Datt läid bäim LBM.“ (Das liegt beim LBM.) LBM = Landesbetrieb für Mobilität.
Niemand in der vernachlässigten Siedlung versteht, warum es nicht möglich ist, 2 Verkehrsschilder in der Mitte der Straße aufzustellen, um den Fußgängern die leichte Überquerung der Straße zu ermöglichen (siehe beigefügtes Foto aus Bendorf). Besorgte Väter wollten vor Jahren schon mal in der Nacht für ihre Schulkinder einen Zebrastreifen auf die Straße malen! Der Vorschlag eines regulären Fußgängerüberweges wurde von den zuständigen Behörden abgelehnt. Es darf deshalb nicht verwundern, dass Bewohner der abgelegenen Siedlung das Schild „Freistaat Vierzig Morgen“ aufgestellt haben. Die Überquerungshilfe ist auch für Fußgänger und Radfahrer erforderlich, die auf den Feldweg Richtung Hundeplatz möchten.
Blocker Straße, links die Siedlung, rechts die Bushaltestelle Foto: Peter Schmalenbach
Die Siedlung 40 Morgen fühlt sich als Freistaat Foto: Peter Schmalenbach
Eine Überquerungshilfe dieser Art möchten die Bewohner der Siedlung 40 Morgen Foto: Peter Schmalenbach
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Hier muss eine Überquerungshilfe hin Foto: Peter Schmalenbach