hLeseprojekt in Neuwied schlägt Brücke zwischen Jung und Alt
„Wörter verbinden Generationen“
Die ältere Generation hört der Jugend gespannt zu
Neuwied. „Wörter verbinden Generationen“: Unter diesem Motto haben das Stadtteilbüro südöstliche Innenstadt und das Mehrgenerationenhaus Neuwied ein erfolgreiches Projekt entwickelt, das junge und ältere Neuwieder miteinander in Kontakt bringt. Über das Vorlesen sollen sie sich und ihre verschiedenen Lebenswelten näher kennenlernen. Waren es früher die „Alten“, die den Kindern vorlasen, so läuft es hier umgekehrt: Schülerinnen und Schüler lesen den Senioren vor. In regelmäßigen Schulungen wird die Lesekompetenz der jungen Leute gesteigert, sie gewinnen an Ausdrucksfähigkeit, Gruppenfähigkeit und Selbstsicherheit. Bei ihrem letzten Treffen probierten sich die jungen Vorleser unter Anleitung von Theaterpädagogin Sabine Parker an lauten und leisen Tönen. Kann man eigentlich marktschreierisch über den Mond philosophieren? Und wie mache ich einen Text „klein“ und „groß“? In der gegenseitigen Vertonung konnten die Vorleserinnen und Vorleser sich auch mal lautstark begegnen. Körpersprache und deren Einfluss auf Stimme und Wirkung wurden im Spiel erprobt. Das Märchen „ Froschzarin“ diente als Ausgangspunkt einer szenischen Umsetzung. Geräuschbilder schufen lebendige Orte. Hier galt es, stimmlich und auch körperlich in die Rollen der einzelnen Figuren zu schlüpfen, um den Zuhörer gekonnt in den Bann der Geschichte zu ziehen. Informationen zum Projekt „Wörter verbinden Generationen“ gibt es im Mehrgenerationenhaus in der Wilhelm-Leuschner-Straße, Tel. (0 26 31) 34 45 96, oder bei Quartiersmanagerin Alexander Heinz im Stadtteilbüro im Rheintalweg, Tel. (0 26 31) 86 30 70.
