Geschichtswettbewerb Essen
30. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum Thema Essen und Trinken
aus Sinzig
Rheinland-Pfalz. Geschichte steckt auch im eigenen Alltag- Susanne Müller ruft Kinder und Jugendliche zur Teilnahme am 30. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten auf
Was wurde früher in der eigenen Familie gegessen? Woher kamen die Lebensmittel im Ort? Wie haben sich Bäckereien, Gaststätten oder Bauernhöfe verändert? Und was erzählen alte Rezepte, Fotos und Erinnerungen über vergangene Zeiten?
Diesen Fragen können Kinder und Jugendliche beim 30. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten nachgehen. Das Thema der aktuellen Runde lautet „Über den Tellerrand. Essen und Trinken in der Geschichte“. Bis zum 28. Februar 2027 können junge Menschen bis 21 Jahre eigene historische Forschungsprojekte einreichen. Ausgerichtet wird der Wettbewerb von der Körber-Stiftung.
Die Landtagsabgeordnete Susanne Müller, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz sowie ehemalige Lehrerin und Schulleiterin, unterstützt den Aufruf zur Teilnahme.
„Geschichte beginnt nicht erst im Geschichtsbuch. Sie steckt in unseren Familien, in unseren Orten und mitten in unserem Alltag. Ich möchte junge Menschen ermutigen, selbst Fragen zu stellen, Menschen zu befragen und dabei zu entdecken, wie viel Geschichte in einem alten Rezept, einem Familienfoto oder einem Geschäft vor Ort stecken kann“, sagt Müller.
Der Wettbewerb lädt dazu ein, historische Spuren im eigenen Umfeld zu erforschen. Das aktuelle Thema bietet dafür viele Anknüpfungspunkte: Familienrezepte können untersucht, Zeitzeugen befragt oder die Geschichte eines örtlichen Betriebs, einer Gaststätte oder eines Bauernhofs erforscht werden. Auch Migration, Landwirtschaft, Handel oder die Lebensmittelversorgung in Krisenzeiten können spannende Themen sein.
„Aus meiner Zeit als Lehrerin weiß ich, wie motivierend es für Schülerinnen und Schüler ist, wenn sie eigene Fragen verfolgen und selbst etwas herausfinden können. Genau das macht den Geschichtswettbewerb möglich“, so Müller.
Mitmachen können Einzelpersonen, Gruppen und Schulklassen. Die Ergebnisse können beispielsweise als schriftliche Arbeit, Film, Podcast oder Ausstellung präsentiert werden. Insgesamt werden 550 Geldpreise auf Landes- und Bundesebene vergeben.
Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten findet seit 1973 alle zwei Jahre statt. Ziel ist es, junge Menschen für Geschichte zu begeistern und sie zum eigenständigen Forschen anzuregen.
Einsendeschluss ist der 28. Februar 2027. Weitere Informationen und Materialien:
www.geschichtswettbewerb.de
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Susanne Müller, MdL Foto: Wahlkreisbüro Susanne Müller