Politik | 20.04.2020

Roger Lewentz zur Kommunalentwicklung

3,5 Millionen Euro für die Förderung von „Stadtdörfern“

Koblenz. Innenminister Roger Lewentz hat den Städten Koblenz, Ludwigshafen, Trier und Landau insgesamt 3,5 Millionen Euro Landesmittel zur Förderung von „Stadtdörfern“ zugesagt. Landau ist Vorreiter und mit einem Modellvorhaben seit 2016 dabei.

„Nachdem unser Modellvorhaben zur Entwicklung von ‚Stadtdörfern‘ in Landau auf großes Interesse gestoßen ist, werden wir das Projekt fortführen und in den kommenden zwei Jahren 3,5 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um durch die Stadtdörfer selbstentwickelte Ideen umzusetzen“, so Lewentz. In Koblenz beispielsweise profitieren die „Stadtdörfer“ Arenberg-Immendorf, Arzheim und Güls, in Ludwigshafen Oppau und Edigheim sowie in Trier Kürenz, Heiligkreuz und Kernscheid von den Fördermöglichkeiten des Landes.

Es sollen erste Projekte identifiziert werden, die die Lebensqualität in den Stadtdörfern weiter verbessern können. Das Fachbüro Stadtimpuls unterstützt dabei. Vorbild für alle drei Städte, Koblenz, Ludwigshafen und Trier, ist das Modellvorhaben „Stadtdörfer“ in Landau in der Pfalz, das seit 2016 erfolgreich in acht Ortsteilen läuft. „Die guten Erfahrungen, die in Landau gemacht wurden, sollen auch in Koblenz, Trier und Ludwigshafen Früchte tragen“, betonte Lewentz.

Landau habe gezeigt, dass neben kommunalen Vorhaben viele private Initiativen entstehen können. Stadtdörfer sind Stadtteile einer kreisfreien oder großen kreisangehörigen Stadt, die überwiegend ihren dörflichen Charakter erhalten haben. Ziel in jedem Stadtdorf ist es, einen passenden Weg aufzuzeigen, um lokale Projekte gezielt zu fördern.

Pressemitteilung des

Misisterium des

Innern und für Sport

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Kommentare
21.04.202023:40 Uhr
juergen mueller

Durch die "zwangsweise" Eingemeindung, Herr LEWENTZ, hat RÜBENACH nur Nachteile erfahren, unter anderem seinen dörflichen Charakter verloren und schlägt sich, Dank einer rührigen Bürgerinitiative, politisch unbeachtet bzw. vernachlässigt, seit Jahrzehnten mit einem mitten durch den Ort tagtäglich unzumutbaren, gesundheitsschädlichen Verkehrsaufkommen herum.
Wie wäre es, Herr LEWENTZ, wenn SIE sich einmal damit beschäftigen bzw. darüber informieren, WAS es für einen politisch zwangseingemeindeten Ort bedeutet, dank einer ebenso zwangsauferlegten Politik seinen ehemals vorhandenen dörflichen Charakter mit allen folgenden Nachteilen verloren zu haben.
Fremdes - auch von RÜBENACHER Bürgern gezahltes STEUERGELD großkotzig an andere zu verteilen ist ein Hohn, ganz davon abgesehen, wenn man dann noch als "STADTDORF" bezeichnet wird.

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