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Landesregierung fördert kommunale und ehrenamtliche Nachbarschaftsnetzwerke

360.000 Euro als Unterstützung

27.03.2020 - 11:53

Kreis Neuwied. Zur Bewältigung der Corona-Pandemie setzt die rheinland-pfälzische Landesregierung auch auf starke nachbarschaftliche Netzwerke. Die Landesregierung weitet die Förderung für kommunale und ehrenamtliche Nachbarschaftshilfen aus. Von den neuen Projektmitteln und Fördermöglichkeiten können auch Nachbarschaftsprojekte in Neuwied profitieren.

„Die Welle der Hilfsbereitschaft in der Corona-Krise ist sehr groß. In diesen schwierigen Zeiten rücken die Menschen auch bei uns noch enger zusammen.

Die Unterstützung z. B. beim Einkauf, bei der Versorgung mit Medikamenten oder mit Telefongesprächen sollen helfen die weggefallenen sozialen Kontaktmöglichkeiten ein wenig auszugleichen. Bei der sozialen Distanz geht es darum, Menschen auf räumliche Distanz zu halten und bedeutet nicht soziale Kälte und allen Unterstützern gilt unser großer Dank. Als gelernter Altenpfleger werde ich mich in der Seniorenresidenz Sankt Antonius in Linz ehrenamtlich engagieren, sozusagen selbst mit anpacken“, so der Landtagsabgeordnete.

Die Landesregierung unterstützt Landkreise und kreisfreie Städte mit zunächst 360.000 Euro, um die Entstehung und den Ausbau der kommunalen Nachbarschaftshilfen weiter anzukurbeln. Das Landesprogramm sieht für Landkreise eine Förderung in Höhe von 10.000 Euro vor, etwa für die Einrichtung von telefonischen Anlaufstellen, über die ehrenamtliche Einkaufshilfen für Senioren, Alleinstehende, Risikogruppen und Quarantänepatienten vermittelt werden können.

Um bürgerschaftlich getragene Nachbarschaftsprojekte während der Corona-Pandemie anzustoßen und zu unterstützen, hat die Landesregierung einen eigenen Projektfonds ins Leben gerufen. Ergänzend zur bestehenden Förderung des Landes stehen rund eine halbe Million Euro zusätzlich für ehrenamtliche Nachbarschaftsprojekte bereit. Die Einzelförderung in Höhe von bis zu 500 Euro richtet sich an Initiativen, Projekte und Vereine, die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfen anbieten. Weil insbesondere für Alleinstehende und Seniorinnen und Senioren die Vereinsamung ein Problem werden könnte, werden auch ehrenamtliche psychosoziale Dienste wie Online-Vorleseprojekte oder Sorgentelefone gefördert.

Weitere Informationen über Nachbarschaftshilfe und Bürgerengagement in der Corona-Pandemie sind im Internet zu finden unter www.wir-tun-was.rlp.de, www.zusammenhalt.rlp.de und www.spd-rlp.de. Informationen zu Nachbarschaftshilfe in Neuwied erhält man unter: Bürgertelefon der Stadt Neuwied – erreichbar unter den Rufnummern: 0162/2075673, 0171/2263648 und 0170/3138907.

Pressemitteilung

Büro Sven Lefkowitz, MdL (SPD)

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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