Neujahrsessen der Remagener Sozialdemokraten im „El Greco“
50 Jahre in der ältesten Partei Deutschlands
Demokratie „ganz dicht am Bürger verteidigen“
Remagen. „Gemeinsamkeit macht stark“, diese Meinung vertritt die Remagener SPD auch in Zeiten, in denen die Partei in der Gesamtwahrnehmung der Bevölkerung nicht mehr ganz vorne steht. Darum treffen sich die Genossinnen und Genossen auch schon einmal, um in gemütlicher Runde die politischen Ereignisse zu besprechen und ihresgleichen zu ehren.
Dank für langjährige Treue
Da konnte sich Ortsvereinsvorsitzender Christian Radtke besonders freuen. Für 50 Jahre Treue zur Sozialdemokratie zeichnete er sowohl Anni Turiaux, Klaus-Peter Schmitz und Kassierer Ulf Busch aus. Für 25-jährige Zugehörigkeit zur SPD gab es Urkunden und Nadeln für Ursula Heuer, Gerald Johannes Orthen sowie Mathias und Moritz Strobl.
Neben dem Dank für deren langjährigen Tätigkeiten in der SPD konnte Radtke auch einige neue Mitglieder im Ortsverein begrüßen und das, wie er nicht verhehlte, in schwierigen politischen Zeiten, „nicht nur für die SPD, sondern für die gesamte Demokratie“, betonte Radtke. „Die Einschläge von ganz Rechts kommen immer näher und sind nicht mehr zu übersehen,“ forderte er seine Mitstreiter auf, gerade auf der untersten Ebene, ganz dicht am Bürger, wie schon seit 157 Jahren, die Demokratie zu verteidigen.
„Wir müssen an die jungen Leute ran, ihnen aufzeigen, dass wir für ihre Zukunft streiten, dass wir für sie Projekte in Remagen entwickeln wollen,“ betonte auch Fraktionsvorsitzende Christine Wießmann. Die Arbeit im Stadtrat sei nicht leichter geworden, zeichnete sie das Bild nach der letzten Kommunalwahl auf. Es sei immer schwieriger, tragfähige Mehrheiten zusammenzubekommen, das menschliche Miteinander habe sich auch nicht verbessert, das Ausweichen auf Gutachter, statt den Mut zu eigene Entscheidungen zu haben, lähme auch gewaltig die Kommunalpolitik, so ihr Fazit.
Am Ball bleiben für Neuerungen
Als Beispiel nannte sie die von der SPD vorgeschlagene Traglufthalle für das „Allwetterband“, durch die das Bad endlich seinem Namen Ehre machen könnte, und der Jugend in Remagen ganzjährig die Möglichkeit eröffnen könnte, Schwimmen zu lernen oder Schwimmsport zu betreiben. Ganz abgesehen von den zahlreichen Remagener Senioren, die ganz närrisch darauf wären, für ihre Gesundheit bereits ganz früh morgens ins Wasser zu springen.
„Leider ist dieses Projekt in Bausch und Bogen abgelehnt worden, aber auch für die Einrichtung des Jugendbahnhofs mussten wir 15 Jahre kämpfen,“ versprach Wießmann „am Ball zu bleiben“. Für diesen Vorschlag erhielt sie breite Unterstützung der SPD-Mitglieder, die sich auch für die ganz ausgezeichnete Bewirtung im „El Greco“ bedankten.
Pressemitteilung der
SPD Remagen
