Grüner Kreisverband organisierte zwei Hilfstransporte an die rumänisch-ukrainische Grenze
56 Menschen und sogar einige Haustiere konnten gerettet werden
Kreis Neuwied. Nachdem sich die ersten Nachrichten über den russischen Angriffskrieg verbreitet hatten, kam unter den Kreisgrünen schnell die Frage auf, wie man denn angesichts dieser schrecklichen Nachrichten helfen könne. „Wir hier im Kreis Neuwied können diesen Krieg leider nicht beenden, aber wir können versuchen, denjenigen zu helfen, die dadurch in Not geraten sind“, so Holger Wolf, Vorsitzender des Grünen Kreisverbands Neuwied. Schnell bildete sich aus den Reihen der Grünen ein Orgateam, das innerhalb kürzester Zeit gleich zwei Hilfstransporte in den über 1600 km entfernten Grenzort Sighetu Marmatiei auf die Beine stellte. „Unsere Wahl fiel auf Rumänien, da dort nach unseren Informationen bisher kaum internationale Hilfe ankam“, so Wolf. Allein der Zeitaufwand für die Planung des Hilfstransports bezifferte sich schnell auf über hundert Stunden. Die Annahme, Sortierung und Kommissionierung der Spenden bis zur eigentlichen Hilfsfahrt waren hier noch nicht inkludiert.
Dabei erhielten die Grünen eine breite Unterstützung von Organisationen, Vereinen, Verwaltungen und privaten Helfer*innen. So stellten die evangelischen Kirchen Feldkirchen und Vettelschoß ihre Kleinbusse ebenso zur Verfügung wie die Verbandsgemeinde Unkel. Die Pfadfinderschaft bot ihre Räume als zentrales Lager an und half bei der Beladung der Fahrzeuge. Der Tierschutzverein Arche Noah Westerwald spendete unter anderem Tiertransportboxen, das Tierheim Neuwied half bei der Kommissionierung und spendete wie auch die Koblenzer Katzenhilfe weitere Hilfsgüter. Zahlreiche Mitbürger*innen brachten Hilfsgüter, spendeten Geld oder boten ihre Mitfahrt und Hilfe bei der Sortierung an.
Mit jeweils 14 Fahrer*innen ging es dann nach Rumänien, wo die Hilfsgüter dankend entgegengenommen und zum Teil direkt über die ukrainische Grenze transportiert wurden. Doch der Transport von Hilfsgütern war nur ein Teil des erklärten Ziels.
Insgesamt konnten 56 Ukrainer*innen, darunter zwei Säuglinge und zehn Kinder sowie fünf Hunde und sechs Katzen in das sichere Deutschland gebracht werden. Hier wurden sie nach einer 22-stündigen Rückfahrt herzlich mit einem Essen empfangen, um im Anschluss in ihre Wohnungen gebracht zu werden. Hier können sie jetzt erstmal zur Ruhe kommen. „Die Erlebnisse und vor allem die Berichte der Ukrainer*innen werden bei uns noch lange nachwirken. Das gilt aber ebenso für die enorme Hilfsbereitschaft und das großartige Teamwork zwischen allen Helfer*innen“, so Wolf.
Es gab bereits Anfragen, ob die Grünen einen dritten Transport planen. Bevor so eine Entscheidung fällt, müssen aber alle Beteiligten wieder zu Kräften kommen und dann ist da ja noch die eine oder andere daheim liegengebliebene Arbeit der letzten Wochen aufarbeiten. Zunächst wollen sich die Helfer*innen darauf konzentrieren, die hier aufgenommenen Menschen weiter zu begleiten und zu unterstützen.
Pressemitteilung Bündnis 90I Die Grünen Kreisverband Neuwied
Artikel melden
Fahrraddemo in Bad Neuenahr: Mobilitätswandel im Ahrtal fördern
- Daniela Jacobs: Auch Fußgänger ????? sollten beachtet werden!Wenn jeder nur ein bisschen, wäre vieles einfacher!
- K. Schmidt: Die nächste Demo, gerade wenn sie sich an Familien richtet, sollte dann mal unter dem Motto stehen: "Fahrradhelme für alle!"
Kruft: Zwischen Dauerkritik und Tatendrang
- Rolf Stern : Der Text wirkt weniger wie eine Einordnung, sondern eher wie der Versuch, berechtigte Kritik abzuwürgen. Gerade bei öffentlichen Geldern ist Nachfragen keine Dauerschleife, sondern demokratische Pflicht.
- Andreas Lung: Liebe Frau Schumacher, Sie haben offensichtlich überhaupt nicht verstanden, worum es geht.
400 Quadratmeter ökologisch wertvolle Grünfläche angelegt
- Thomas Sebastian Napp: Ich kann der Gemeinde zu dieser Aktion nur gratulieren. Vor allem den Bauhofmitarbeitern muss ich hier ein Lob aussprecheb. Gleichzeitig kann ich es nicht verstehen, dass eine große Naturfläche auf dem...
Traditionsveranstaltung geht am 19. April in die 16. Runde
Blütenfest verbindet Natur, Kultur und Gemeinschaft
Meckenheim. „Das Blütenfest hat eine Strahlkraft, die weit über die Stadtgrenzen hinausgeht. Deswegen ist es für uns sehr wichtig und wir freuen uns wieder auf eine schöne Veranstaltung“, hob Bürgermeister Sven Schnieber kürzlich die Bedeutung des Blütenfestes für Meckenheim hervor. Der Obsthof Dahlhausen war dabei zweifellos eine überaus passende Location, um auf die inzwischen 16. Auflage des am 19. April stattfindenden Traditionsevents vorauszublicken.
Weiterlesen
Fahndungserfolg in Prüm: Polizeikräfte nehmen Tatverdächtigen fest
07.04.: Schüsse im Kurpark von Prüm: Polizeibeamtin im Oberschenkel getroffen
Prüm. Ein Vorfall in Prüm führte zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Tatverdächtiger festgenommen wurde.
Weiterlesen
Der 60-jährige Fahrer fuhr auf einen Sattelzug auf und wurde schwer verletzt
07.04. Schwerer Unfall auf der A3: PKW-Fahrer übersieht Stauende
Windhagen. Am 7. April 2026, gegen 21:40 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in der Nähe von Windhagen, Fahrtrichtung Frankfurt, ein Unfall, bei dem ein Mercedes-Pkw auf einen am Stauende stehenden Sattelzug auffuhr.
Weiterlesen
