Politik | 10.09.2015, 14:30 Uhr

Feierliche Einbürgerung im Siegburger Kreishaus:

90 Personen erhielten deutsche Staatsbürgerschaft

Neubürgerin Iman Hassan im Kreise von Landrat Sebastian Schuster und Kreisdirektorin Annerose Heinze.Privat
60

Rhein-Sieg-Kreis. Im Rahmen einer Feierstunde haben heute, am 3 September, 90 Personen, davon 48 Frauen, 35 Männer sowie sieben Kinder und Jugendliche die deutsche Staatsbürgerschaft im Wege der Einbürgerung erhalten. Landrat Sebastian Schuster händigte gemeinsam mit Kreisdirektorin Annerose Heinze im Großen Sitzungssaal des Siegburger Kreishauses den Neubürgerinnen und Neubürgern die Einbürgerungsurkunden aus. „Mit der Staatsbürgerschaft erhalten Sie das aktive und passive Wahlrecht; nehmen Sie dieses wahr“, appellierte Landrat Sebastian Schuster an die neu Eingebürgerten. „Unsere Demokratie bedarf Ihrer Unterstützung“, führte Landrat Sebastian Schuster aus.

„Beteiligen Sie sich an den Wahlen oder lassen Sie sich wählen. Ebenso möchte ich Sie dazu motivieren, sich ehrenamtlich zu engagieren. Vom ehrenamtlichen Engagement Vieler, das zeigt sich gerade in diesen Tagen, wo wir so viele Flüchtlinge in unseren Städten und Gemeinden aufnehmen, lebt unsere Gesellschaft“, sagte Landrat Sebastian Schuster. Darüber hinaus machte er auf den Neubürgerbeauftragten des Rhein-Sieg-Kreises, Ludwig Neuber, aufmerksam. Er sei ein wichtiger Ansprechpartner; an ihn mögen sie sich bei Fragen oder Problemen, die die Neubürgerinnen und Neubürger beschäftigen, wenden. Mit 28 Personen stammt der überwiegende Teil der Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber wieder aus der Türkei.

Die übrigen Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber besaßen bisher die Staatsangehörigkeit nachfolgender Staaten: Ägypten (1), Afghanistan (5), Algerien (1), Belgien (1), Brasilien (1), Griechenland (2), Indien (1), Irak (5), Iran (5), Italien (1), Kasachstan (4), Kongo (3), der Republik Korea (2), der Republik Kosovo (2), Marokko (5), der Republik Moldau (1), Niederlande (2), Polen (6), Rumänien (1), Syrien (4), Spanien (2), Sri Lanka (1), Thailand (1), Tschechische Republik (1), Tunesien (1), Ungarn (1) und Usbekistan (1). Ein Einbürgerungsbewerber war bisher staatenlos. Die Einbürgerungsbewerber wohnen derzeit in den nachfolgend genannten Gemeinden: 4 in Alfter, 1 in Bad Honnef, 9 in Bornheim, 5 in Eitorf, 5 in Hennef, 3 in Königswinter, 7 in Lohmar, 6 in Meckenheim, 1 aus Much, 6 aus Neunkirchen-Seelscheid, 8 in Niederkassel, 1 in Rheinbach, 3 in Ruppichteroth, 10 in Sankt Augustin, 16 in Siegburg und 5 in Wachtberg. Von den 90 Einbürgerungskandidaten wurden 42 bereits in der Bundesrepublik Deutschland geboren.

Vor der eigentlichen Einbürgerung gaben die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ein Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab; dieses lautet: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“

Dieses Bekenntnis wurde mit dem Singen der deutschen Nationalhymne bekräftigt. Persönlicher Ansprechpartner für alle Zugewanderten ist der Neubürgerbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises, Ludwig Neuber. Er bietet nach telefonischer Vereinbarung Sprechstunden an. Termine können mit ihm unter Tel. (0 22 95) 90 23 18 oder (01 60) 8 23 08 10 oder per E-Mail: ludwig@neuber.de vereinbart werden. Der Kontakt kann auch über das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises, - Der Landrat -, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, Siegburg, Tel. (0 22 41) 13 21 07, E-Mail: integration@rhein-sieg-kreis.de hergestellt werden.

Neubürgerin Iman Hassan im Kreise von Landrat Sebastian Schuster und Kreisdirektorin Annerose Heinze.Foto: Privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Kreishandwerkerschaft
Innovatives aus der VG Weißenthurm
Dauerauftrag 2026
Angebotsanzeige (Oktober)
Innovatives aus Weißenthurm
Zukunft trifft Tradition KW 42
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die B267 in Altenahr.  Foto: ROB
2003

Die Sperrung bedeutet Einschränkungen im ÖPNV

Altenahr: Vollsperrung der B 267 ab 19. Oktober

Altenahr. Ab Montag, 19. Oktober 2026, muss die B 267 in Altenahr auf Höhe des Bahnübergangs an der Altenburger Straße voll gesperrt werden. Grund hierfür ist die Herstellung einer Außenanlage. Die Sperrung wird voraussichtlich bis einschließlich 6. November dauern. Die Umleitung erfolgt aus Fahrtrichtung Altenburg kommend über die B 257 und den Roßberg, aus Fahrtrichtung Altenahr kommend erfolgt die Umleitung entgegengesetzt, das heißt über den Roßberg und die B 257.

Weiterlesen