Politik | 07.10.2016

Eltern-Kind-Kochen mit Früchten aus dem Schulgarten und von den Streuobstwiesen

Äpfel und Pflaumen sind jetzt reif

Das Umweltreferat der Kreisverwaltung Neuwied hatte zu einem Kochevent in der Küche der Grundschule Straßenhaus eingeladen. Und da gemeinsames Kochen Spaß macht, kam die Waldgruppe des Kindergartens Straßenhaus mit ihren Eltern, um die Früchte aus heimischer Ernte gemeinsam zuzubereiten.privat

Straßenhaus. Das Umweltreferat der Kreisverwaltung Neuwied hatte zu einem Kochevent in der Küche der Grundschule Straßenhaus eingeladen. Und da gemeinsames Kochen Spaß macht, kam die Waldgruppe des Kindergartens Straßenhaus mit ihren Eltern, um die Früchte aus heimischer Ernte gemeinsam zuzubereiten. „Mit dieser Auswahl an Rezepten, die sich größtenteils auf die vorhandenen Lebensmittel abändern lässt, wünsche ich allen viel Vergnügen und gutes Gelingen. Gemüse und Obst im Jahresverlauf zu säen, zu beackern, zu ernten und dann mit leckeren Rezepten zuzubereiten: Was kann es Schöneres geben?“ So motivierte Angelika Kröll von den Landfrauen die Kochmannschaft.

„Die Untere Naturschutzbehörde beim Landkreis Neuwied möchte die Menschen über den Genuss für Streuobst begeistern. Gerade in der Herbstzeit sind Streuobstwiesen und Gärten der pure Genuss“, erläuterte Achim Hallerbach, Erster Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent der Kreisverwaltung Neuwied, und begrüßte Kinder und Eltern der Waldgruppe, die sich aus Oberradener Kindern zusammensetzt. In Oberraden wurde schon immer Wert darauf gelegt, die attraktive Kulturlandschaft mit den Streuobstwiesen zu erhalten und wieder zu beleben. So wurde auch die Realkompensation beim Bau des außerschulischen Lernorts auf der Deponie Linkenbach in die Streuobstwiesen rund um Oberraden gelegt, um das Landschaftsbild wieder entsprechend aufzuwerten. Gepflanzt wurden daraufhin bereits Äpfel-, Pflaumen- und Walnussbäume. Das Wiederaufleben des Schulgartens nahe der ehemaligen Dorfschule, der über die Dorferneuerung gefördert wurde, rundet das Bild ab.

Regelmäßig kommen die Kita-Mitarbeiterinnen mit den Kindern der Waldgruppe dorthin und pflegen den Garten. „Wir möchten schon den Kindergartenkindern ermöglichen, gesunde Lebensmittel kennenzulernen und zu genießen. Im Schulgarten können sie das Gärtnern lernen und durch das gemeinsame Kochen, wie Essen auf den Teller kommt. Deshalb freut es uns, dass zum Abschluss des Gartenjahrs mit den geernteten Delikatessen diese Aktion in der Küche der Grundschule Straßenhaus möglich wurde“, bedankte sich Kita-Leiterin Tanja Wessel.

Die Früchte locken nicht nur mit ihrem einzigartigen Aroma, auch die „inneren Werte“ der Äpfel und Pflaumen können sich sehen lassen. Die Früchte enthalten reichlich Vitamin C und andere gesunde Pflanzenstoffe, wobei die meisten Vitamine und schützenden Pflanzenstoffe in oder unter der Schale sitzen. Gerade die unbehandelten Früchte aus den Streuobstwiesen sollten immer mit der Schale gegessen werden. „Wir freuen uns, dass wir so viel Engagement in einer Ortsgemeinde unterstützen können“, bedankte sich Hallerbach. „Unser Dank gilt auch der Schulleiterin der Grundschule Straßenhaus, Melanie Freiholz, die die Räumlichkeiten für unser Kochevent zur Verfügung gestellt und für gesunde Ernährung immer ein offenes Ohr hat. Durch das Eltern-Kind-Kochen profitieren alle. Die Möglichkeit, gemeinsam die geernteten Pflanzen zu verarbeiten, stärkt das Gefühl für den Wert von heimischen Lebensmitteln.“

Nicht nur der Nachwuchs war mit viel Spaß bei der Sache.

Nicht nur der Nachwuchs war mit viel Spaß bei der Sache.

Das Umweltreferat der Kreisverwaltung Neuwied hatte zu einem Kochevent in der Küche der Grundschule Straßenhaus eingeladen. Und da gemeinsames Kochen Spaß macht, kam die Waldgruppe des Kindergartens Straßenhaus mit ihren Eltern, um die Früchte aus heimischer Ernte gemeinsam zuzubereiten.Fotos: privat

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  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
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