Leserbrief zur Bauverzögerung in der Poststraße
„Alle müssen an einem Strang ziehen“
Leider konnte ich an der Informationsveranstaltung am 17.07.25 mit dem Thema: Verzögerung des Bauabschlusses in der Poststraße Süd, nicht teilnehmen.
Es ist nicht zu fassen: die Pflastersteine sind nicht lieferbar. Was stimmt da nicht? Existenzen sind bedroht, der Unwille und die Enttäuschung bei Gewerbetreibenden und Anwohnern sind groß. Versprechungen wurden gemacht, Fertigstellungstermine verbindlich genannt und kommuniziert, auf die sich insbesonders Gastronomiebetriebe verlassen haben. Nun stehen diese vor erheblichen Umsatzeinbußen. So kann man mit den Bürgern und Gewerbetreibenden nicht umgehen. Das Vertrauen in die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft, aber auch in die Politik ist stark erschüttert.
Als DEHOGA Kreisvorsitzender erinnere ich alle Verantwortlichen, dass die Gastronomiebetriebe auf Terrassengeschäft in der warmen Jahreszeit angewiesen sind. Der Schaden auf Grund der deutlich schlechteren Betriebsergebnisse, die auf Grund der verspäteten Fertigstellung nachvollziehbar sind, muss ersetzt werden. Von wem? Von den Verursachern - stehen Sie zu Ihren Fehlern! Ich fordere Sie auf, die betroffenen Gastronomen und Gewerbetreibenden ernst zu nehmen und Schadensersatz zu leisten.
Ebenfalls fordere ich Sie erneut auf, Termine unbedingt einzuhalten, egal ob in der oberen Poststraße und am Platz an der Linde, aber auch in der Niederhutstraße. Wir alle brauchen Verläßlichkeit, ansonsten wird unsere Stadt nie wieder bunt werden.
Alle Verantwortlichen müssen an einem Strang ziehen, es geht um viele Existenzen.
Günther Uhl,
Bad Neuenahr-Ahrweiler
