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Die Ergebnisse der großen Befragung sind ausgewertet

„Alles gut hier? – Ja, aber…“

Mehr als 1.340 Bürgerinnen und Bürger nahmen an Online-Bevölkerungs-Umfrage teil

14.06.2018 - 17:28

Höhr-Grenzhausen. Mehr als 1.340 Bürgerinnen und Bürger aus Höhr-Grenzhausen, Hillscheid, Hilgert und Kammerforst bewerteten in einer Online-Umfrage anonym ihre Verbandsgemeinde. Die Verwaltung wollte wissen, wie die Menschen vor Ort ihre Heimat erleben – und fragte nach. In Zusammenarbeit mit der Universität Siegen führte sie die Umfrage im Frühjahr 2018 durch. Nun liegen die Ergebnisse vor.

„Ich freue mich sehr, dass so viele Menschen mitgemacht haben. Die Auswertung gibt uns sinnvolle Hinweise, wo Handlungsbedarf besteht – mit Blick auf die gesamte Verbandsgemeinde, aber auch auf die einzelnen Ortsgemeinden. Vor allem die vielen Kommentare, die die Bürgerinnen und Bürger geschrieben haben, finde ich besonders spannend“, so Bürgermeister Thilo Becker.


Schnell auf der Autobahn und schnell in Wald und Wiese


32 Merkmale wurden abgefragt. Zusätzlich gab es spezielle Fragen, unter anderem zu Themen wie Kinderbetreuung, Zuzugsgründe, Angebote mit Bezug auf pflegebedürftige Angehörige oder Keramik. Für sehr wichtig halten die Teilnehmer ein gut ausgebautes Gesundheitssystem, bewerten die entsprechende Versorgung innerhalb der Verbandsgemeinde aber lediglich mit 6,5 von 10 möglichen Punkten. Danach folgen eine hohe Lebensqualität und ein gut ausgebautes Telekommunikationsnetz – beides ebenfalls mit knapp über 6 Punkten bewertet. Ein Blick auf die Kommentare zeigt: Ist die Verbandsgemeinde mit Allgemeinmedizinern und Fachärzten zurzeit gut versorgt, wird die zukünftige Versorgung von den Teilnehmern eher kritisch gesehen. Die Lebensqualität z.B. empfänden viele höher, wenn das Ortsbild gepflegter wäre oder vielseitigere Einkaufsmöglichkeiten vorhanden wären. Als besonders gut werden die Anbindung an die Autobahn bewertet, die Naturerlebnisse in der Nähe sowie die ruhige Wohngegend. Auch hier sind die Kommentare hilfreich: Denn viele Bürgerinnen und Bürger schätzen insbesondere die Flexibilität mit dem Auto schnell in großen Städten, aber auch zu Fuß in wenigen Minuten in Wald und Wiese sein zu können. Ein wahrer Standortvorteil der Verbandsgemeinde.


Besonders interessiert: Familien mit Kindern


Bei der Befragung haben viele Familien mit Kindern teilgenommen. Für diese Zielgruppe ist es am wichtigsten, dass die Stadt kinderfreundlich aufgestellt ist. Gut zwei Drittel der Familien mit Kindern unter zehn Jahren gaben an, dass die Betreuungsangebote ihren Bedarf gut abdeckten. Häufig genannt wurde aber der verbesserungswürdige Zustand der Kinderspielplätze.

Weitere Themen, die insbesondere in den Kommentaren sichtbar werden, sind: Innenstadtbelebung und Einkaufsmöglichkeiten, Wohnen und Bauen, Mobilität und Straßenverkehr, Umweltbewusstsein, Sicherheit, Politik und Verwaltung, Integration sowie Kultur- und Freizeitangebote für Jung und Alt.


Alles gut hier? Das sagt Bürgermeister Thilo Becker


Thilo Becker beantwortet die Frage „Alles gut hier?“ zukunftsorientiert und mit Blick nach vorn: „Ja, aber… wir haben an vielen Stellen einiges zu tun. Nun heißt es, die Dinge gemeinsam anzupacken. Deshalb sind nach den Sommerferien Veranstaltungen zu verschiedenen Themen geplant, die durch die Umfrage und die vielen Gespräche, die wir geführt haben, sichtbar geworden sind. Für mich stellen sich nun die Fragen: Wer kann sich in welche Themen wie einbringen? Welchen Beitrag kann zum Beispiel die Verwaltung leisten, welchen die Politik, welchen zum Beispiel die Vereine oder die Unternehmen? Denn eines ist klar: Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, kann vieles verbessert werden.“ In den kommenden Wochen wird die Verwaltung mit verschiedenen Akteuren für die geplanten Veranstaltungen in den Dialog treten. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Experten sollen die Ergebnisse diskutiert und Projekte entwickelt werden. Angedacht sind die Veranstaltungen im September.

Der Abschlussbericht zu der Online-Umfrage ist ab sofort auf der Homepage der Verbandsgemeindeverwaltung Höhr-Grenzhausen einsehbar.

Pressemitteilung der

Verbandsgemeinde

Höhr-Grenzhausen

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Kommentare
Uwe Klasen :
Wer, wie z.B. die Sozialverbände, zu den wirtschaftlichen Gewinnern dieser "Asylpolitik" gehört, kann schon nur aus Eigeninteresse diese Unterstützen. Da bedarf es keiner langen Begründung wie hier Kund getan!
juergen mueller:
Was heutzutage so alles eine Pressemitteilung wert ist. Da wird jemand, alkoholisiert, gleich zu etwas abgestempelt, was noch garnicht bewiesen ist und womöglich nur aus einer Alkohollaune heraus geschah. Sicherlich ein öffentliches Ärgernis und zugleich für die ausführende Hand auch lebensbedrohlich. Aber ein Aufreger? Finde ich nicht. Da regen sich wieder Zweibeiner über etwas auf, was sie mit Sicherheit, zwar nicht öffentlich (oder doch?), aber zumindest zuhause im stillen Kämmerlein oder einem sonstigen stillen Örtchen selbst schon einmal "gehändelt" haben. Da ging jemandem ganz einfach nur der TRIEB durch, was der TRIEBfahrzeugführer ja auch sofort erkannt hat, der ja sehr genau hingeschaut haben muss.
ROTMILAN:
Für alle, die nicht das geistige Niveau von EIKE e.V. und Herrn Uwe Klasen erreicht haben - soll heißen: Das Zusammenfallen von zwei/mehreren Ereignissen bedeutet noch keine Wechselbeziehung der Ereignisse und erst recht noch keine Ursache/Ursächlichkeit für ein bestimmtes Ereignis - eine bestimmte Erscheinung in der Natur. Herr Klasen leugnet den Klimawandel durch jedenfalls überwiegend menschliche Einflüsse auf dem geistigen Niveau von Scheinwissenschaftlichkeit. Was sich klug anhören soll, ist nicht zwangsläufig klug aus sich heraus. Die Analyse von Frau Dr. Etscheidt ist zutreffend. Wer dies in Zweifel zieht mit "Argumenten" der dargestellten "Güte" von Herrn Klasen, wird auch nicht in Zweifel ziehen, dass die Erde eine Scheibe sei.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
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