Politik | 21.08.2023

„Müssen Hundehalter genauer geprüft werden?“ in BLICK aktuell 33/23

An erster Stelle sollte der Hund stehen

Es ist sicherlich schwer, allen gerecht zu werden. Aber an erster Stelle sollte das Tier und somit der Hund als Lebewesen stehen.

Was jetzt kommt, wäre allerdings ein Eingriff in die Freiheit der Meinung. Der Hundeführerschein wäre nicht schlecht und vielleicht ein Anfang.

Mir wäre es lieber, dass ein Tier angemeldet werden muss. Und damit verbunden vorher, bevor ich die Haltung starte, von einem zuständigen Tierheim eine Bescheinigung bekomme, dass ich dort „Sozialstunden“ zur Sachkenntnis abgeleistet habe und selbst nach dieser Leistung kein Tier aus dem Tierheim vermittelt wurde. Dann erst zum Züchter. Somit würden wir die Züchter nicht ausschließen.

Und bei Erwerb und Meldung eine Sicherheitsleistung, dass wenn das Tier doch im Tierheim landet, zumindest der Start im Tierheim mal finanziell gedeckt ist. Einzig bei Einschläferung durch den Tierarzt aus bedingten Gründen wird die Sicherheitsleistung zurückgezahlt.

Ich bin mir bewusst, dass dies keine goldene Lösung ist, aber 1) es geht um Lebewesen, und keine Sachgegenstände und 2) nur wenn der Wert (leider) des Tieres feststeht, kann ein ordentlicher Umgang vielleicht stattfinden.

Ansonsten geht es so weiter, wie es eben gemacht wird.

Jürgen Neifer,

Leubsdorf

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