Politik | 17.08.2020

Mechthild Heil MdB und Gerhard Masberg (CDU)

„Andernach muss sich an Welterbe-Initiative beteiligen!“

CDU will Welterbestatus für Eifelmühlsteinrevier

Am Rhein ist noch heute einer der vielen mittelalterlichen Kräne zu bestaunen, mit denen von Andernach aus der Eifelmühlstein in alle Welt transportiert wurde. Foto: Dr. Hans-Georg Hansen

Andernach. Die Andernacher CDU-Fraktion hat beantragt, bei der nächsten Stadtratssitzung die Anerkennung des Eifelmühlsteinreviers als UNESCO-Welterbe auf die Tagesordnung zu setzen, so informieren der CDU-Fraktionsvorsitzende Gerhard Masberg und die Bundestagsabgeordnete und Stadträtin, Mechthild Heil. Beiden war bekannt geworden, dass die Stadt Mayen, die Verbandsgemeinden Mendig und Vordereifel sowie die dazugehörigen Gemeinden Untersuchungen eingeleitet haben, die Produktion der Eifeler Mühlsteine in unserer Region zur Anerkennung als Welterbe zu bringen. „In Hinblick auf die bedeutende Geschichte unserer Stadt vor allem wegen der großen Verbreitung der Eifeler Basalterzeugnisse über den Andernacher Hafen ist es sinnvoll und notwendig, dass wir uns rechtzeitig dieser Initiative anschließen“, so Mechthild Heil.

Aktuell sind bei der UNESCO 1.121 Welterbestätten erfasst, darunter 46 in Deutschland. Verbunden mit der Anerkennung als Welterbe sind ein herausragender Schutzstatus sowie die Förderung nachhaltiger Entwicklungen. „Für die Region um das Eifelmühlsteinrevier wäre die Anerkennung als UNESCO-Welterbe eine große Chance“, so die CDU-Stadträtin Mechthild Heil. Nicht nur für Touristen, sondern auch für Wissenschaftlerinnen und Forscher aus aller Welt würde das Revier zu einem attraktiven Reiseziel werden. Zudem würde die gesamte Region eine nicht zu unterschätzende Aufwertung erfahren. Der Andernacher Stadtrat wird sich in einer seiner nächsten Sitzungen mit dem Beitritt zu der Initiative beschäftigen.

Pressemitteilung

CDU Andernach

Am Rhein ist noch heute einer der vielen mittelalterlichen Kräne zu bestaunen, mit denen von Andernach aus der Eifelmühlstein in alle Welt transportiert wurde. Foto: Dr. Hans-Georg Hansen

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