Zur Pressemitteilung von Boos und Mumm, „Wie konnte es so weit kommen?“ vom 19.8.2025:
Antwort des AfD-Kreisverbandes Mayen-Koblenz
Kreis Mayen-Koblenz. Mit Verwunderung nehmen wir den jüngsten „Appell“ der SPD-Politiker Boos und Mumm zur gesellschaftlichen Lage zur Kenntnis. Statt einer ehrlichen Bestandsaufnahme erleben wir eine Pressemitteilung, die Verantwortung verschiebt und den Bürgern erklärt, wen sie besser nicht wählen sollen – ohne die eigene Rolle der SPD in den aktuellen Problemen einzuräumen.
Gerade die SPD trägt seit Jahrzehnten auf Bundes- wie auf Landesebene entscheidend Verantwortung für eine Entwicklung, deren Auswirkungen nun von Herrn Boos und Herrn Mumm beklagt werden. Ob hohe Steuerlast, überbordende Bürokratie, kommunale Finanznot, wachsende Kriminalität oder das weitverbreitete Gefühl vieler Bürger, in Fragen der Migration überfordert zu sein – diese Politik hat wesentlich zur Frustration, Entfremdung und zum Vertrauensverlust beigetragen. Besonders widersprüchlich wirkt dabei, dass SPD-Vertreter zwar „Ehrlichkeit“ fordern, zugleich aber eine Politik der stetigen Ausweitung des Staatseinflusses auf das Privatleben der Bürger und Abgabenlast betreiben. Damit verschlechtert sich die Lebensrealität vieler Menschen, während die Staatsquote längst über 50 Prozent liegt und weiter anwächst. Wer fragt „Wie konnte es so weit kommen?“, sollte also zuerst die Verantwortung der eigenen Partei erkennen und benennen.
Statt konkrete Lösungsansätze für die genannten Probleme zu präsentieren, erschöpft sich die SPD zunehmend in der Abgrenzung zur AfD. Kritik an einem politischen Mitbewerber ersetzt aber keine eigene Politik. Wer mutige und unpopuläre Entscheidungen fordert, sollte selbst mit gutem Beispiel vorangehen, statt Appelle zu formulieren, die inhaltsleer bleiben.
Besonders fragwürdig ist zudem das Demokratieverständnis, das in der SPD immer wieder sichtbar wird: Kritik und Protest werden vorschnell diffamiert, Wähler verächtlich gemacht und unliebsame Stimmen ausgegrenzt. So verengt man den politischen Diskurs und verstärkt die Polarisierung, anstatt Bürger und gewählte Vertreter ernsthaft in Entscheidungen einzubeziehen.
Am Ende bleibt festzuhalten: Wer wirklich Vertrauen zurückgewinnen möchte, muss Missstände nicht nur benennen, sondern die eigene Mitverantwortung anerkennen. Solange die SPD und damit auch Herr Boos und Mumm dies nicht tut, bleiben ihre Appelle unglaubwürdig. Die Bürger erwarten keine Belehrungen darüber, welche Parteien sie wählen dürfen oder nicht, sondern fairen Wettbewerb der Parteien mit konkreten Lösungen.
Pressemitteilung des AfD Kreisverbandes Mayen-Koblenz
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Die AfD fordert also „ fairen Wettbewerb der Parteien mit konkreten Lösungen“ - gut, damit ist sie schon mal komplett raus!
Noch nie hat sie auch nur ansatzweise eine Lösung für etwas geliefert, sie schürt nur Vorurteile, hetzt gegen „Andersdenkende“ und bedient „rechte“ Narrative. Probleme aufzeigen kann sie (selbst da, wo gar keine sind), Lösungen (also wirkliche Lösungen, statt rausgehauener Plattitüden) gibt es von ihr nicht. Bürger-Partei?? Wohl kaum…..
Dass die AfD auf diesen Zug aufspringt, verwundert wirklich niemand! Schließlich ist sie es, die seit Jahren durch ihre Phrasen und Politik der Ausgrenzung, die Spaltung unserer Gesellschaft bewußt herbeigeführt hat! Wo bleiben denn ihre konkreten Vorschläge, wie wir gemeinsam die wichtigsten Probleme lösen können und der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft wieder hergestellt werden kann??? Hierzu hören wir vom ersten Tag an von der AfD absolut nichts, stattdessen immer wieder dieselben Sprüche, um die Unzufriedenheit in der Bevölkerung zu vertiefen! Den Appell der beiden Herren halte ich allerdings auch für "etwas unglücklich", da die SPD gerade in der Bundespolitik für meinen Geschmack mehr als "fragwürdig " agiert!
Sehr treffend formuliert.
Trappatoni würde sagen: "Was erlaube 13%-Partei?" Alles Verstaatlichen wie in der DDR? Gut, dass die Bürgerpartei AfD hierauf direkt die richtige Antwort gibt! Boos und Mumm schildern Probleme, die es ohne die umstrittene SPD nicht gäbe. Für eine vernünftige Politik, für Gerechtigkeit, für Demokratie, für einen schlanken Staat und freie Bürger, die ohne Angst leben dürfen.