Anwohner und Grüne fordern Tempo 30 in der Endertstraße in Cochem
Cochem. Im Vorfeld zur Abstimmung des Bundesrates zum Straßenverkehrsgesetz trafen sich Anwohner der Endertstraße mit Vertretern der Grünen. Die Bürgerinitiative setzt sich seit längerem für die Verkehrssicherheit in der Endertstraße ein und fordert von Verwaltung und Politik wirksame Maßnahmen, wie die Einführung von Tempo 30 in ihrer Straße.
Auf den zwei Kilometern zwischen Feuerwehr und Abzweigung Wilde Endert gibt es keine sicheren Fußgängerüberwege. So kommt es insbesondere an Bushaltestellen und an der Tafel, oder auch wenn Wanderer die Straße queren, zu brenzligen Situationen, berichteten die Anwohner. Karin Gilles, Mitglied im Stadtrat, meinte dazu: „Bei den vielen Kurven macht es einen echten Unterschied, ob Autos mit 50 oder 30 km/h unterwegs sind. Deshalb unterstützen wir Tempo 30 in der Endertstraße“.
Auch die Feinstaub- und Lärmbelastung gibt Grund zu handeln. So haben Messungen von August durchschnittlich 70db Lautstärke ergeben, dass die Anwohner bisher Belastungen wie in viel größeren Städten ertragen müssen. „Die Endertstraße ist ja nicht nur für den PKW-Verkehr, sie ist auch Schul-, Rad- und Wanderweg, und bei vielen führt sie direkt am Haus entlang. Darauf muss doch auch Rücksicht genommen werden“, so Stephan Adolph, Anwohner und Mitglied der Bürgerinitiative. Das „Hin und Her“ mit Stadt/Verbandgemeinde und LBM läuft nun schon 2 Jahre. Das Ganze ins Laufen gebracht hat seinerseits das Stadtratsmitglied Holger Haupt.
„Ein erster, wichtiger Schritt wären sichere Überwege an den Bushaltestellen. Und auch Tempo 30 ist in der Endertstraße notwendig“, so Joscha Pullich, Mitglied im Kreistag, „Der Bund möchte Ländern und Kommunen mehr Spielraum bei der Verkehrsplanung geben. Es ist nun Aufgabe für uns vor Ort, alle Möglichkeiten auch zu nutzen.“Pressemitteilung
Bündnis 90/Die Grünen
Kreisverband Cochem-Zell
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