Politik | 18.06.2016

Deutscher Gewerkschaftsbund Ortsverband Bendorf

Aufgeschobener Kaffee in Bendorf

Stadtjugendring und DGB starten gemeinsames Solidaritätsprojekt

(Von links) Ferhat Cato, Ines Lindemann-Günther, Ferhat Yalcinkaya und Maurizio Costanza. privat

Bendorf. Die Idee entstand nach dem Zweiten Weltkrieg in Neapel und wurde zu einer weltweiten sozialen Idee. Im Volksmund heißt es: "Es passiert nichts Gutes, außer man tut es". Das dachten sich auch Stadtjugendring und DGB in Bendorf. Mit einer Kaffeespende Gutes zu tun. Und die Idee mit dem „aufgeschobene Kaffee“ funktioniert folgendermaßen: Ein Kunde bezahlt zwei Tassen Kaffee, bekommt aber nur eine Tasse. Der zweite Kaffee kommt als Strich auf eine Schiefertafel im Lokal. Diesen „aufgeschobenen Kaffee“ können sich Bedürftige abholen, ohne dafür zahlen zu müssen. Der Strich wird wieder gelöscht. Niemand muss sich als „arm“ outen und niemand wird kontrolliert. Das Konzept beruht auf Ehrlichkeit. „Dahinter steht die Idee des Teilens“, weiß Stadtjugendringvorsitzender Ferhat Yalcinkaya zu berichten.

Und: „Natürlich verändert das nicht die Welt, aber es sorgt dafür, dass die die sich vieles leisten können, ein klein bisschen abgeben an diejenigen, die sich nur wenig leisten können.“ Der Start des Projektes wurde kürzlich im Eiscafé Venezia am Stadtpark Bendorf ausgerufen.

Pressemitteilung

DGB-Ortsverband Bendorf

(Von links) Ferhat Cato, Ines Lindemann-Günther, Ferhat Yalcinkaya und Maurizio Costanza. Foto: privat

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