Politik | 18.12.2025, 13:59 Uhr

Vorfälle in der Region haben Handlungsbedarf verdeutlicht

Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht begrüßt

Ellen Demuth.  Foto: Tjark Thönßen
162

Kreis Neuwied. Ellen Demuth, die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Neuwied-Altenkirchen begrüßt den Kabinettsbeschluss zur Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht.

Die Vorfälle der vergangenen Monate in der Region haben den Menschen vor Augen geführt, wie groß das Problem durch den Wolf inzwischen ist. Schäfer und Halter berichteten von überwundenen Zäunen und gerissenen Tieren – zum Beispiel in der Verbandsgemeinde Asbach. Demuth befasst sich seit längerem mit dem Thema und hat für eine Verschärfung des geltenden Rechts geworben.

Die CDU-geführte Bundesregierung hat mit dem Kabinettsbeschluss nun einen wichtigen Schritt zur Regulierung der Wolfsbestände getan. Künftig können Länder in Regionen mit hoher Wolfsdichte ein Bestandsmanagement einführen. Wölfe, die Herdenschutzmaßnahmen überwinden oder Weidetiere angreifen, können so rechtssicher entnommen werden.

„Die Entscheidung, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen, ist überfällig, um Weidetiere wirksam zu schützen. Wenn Zäune mehrfach überwunden werden und Risse passieren, braucht es klare und rechtssichere Möglichkeiten zur Entnahme eines Wolfes. Die berechtigten Sorgen der Menschen bei uns in der Region werden nun aufgegriffen“, freut sich die Wahlkreisabgeordnete Demuth mit Blick auf die jüngsten Vorkommnisse in der Region.

„Als Koalitionsfraktion setzen wir damit konsequent und rasch den Koalitionsvertrag um. Entscheidend ist jetzt Tempo. Sobald das Gesetz im Bundestag beschlossen ist, steht Rheinland-Pfalz in der Verantwortung, Verfahren so aufzustellen, dass Behörden und Jäger im Ernstfall schnell handeln können“, sagt Ellen Demuth abschließend.

Pressemitteilung Büro von

Ellen Demuth, MdB

Ellen Demuth. Foto: Tjark Thönßen

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Rund um´s Haus
Innovatives aus der VG Weißenthurm
Dauerauftrag 2026
Stellenanzeige Reinigungskräfte/Gärtner
Innovatives aus der VG Weißenthurm
Allgemeine Anzeige Jubiläum 25 Jahre
Innovatives aus Weißenthurm
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die B267 in Altenahr.  Foto: ROB
2185

Die Sperrung bedeutet Einschränkungen im ÖPNV

Altenahr: Vollsperrung der B 267 ab 19. Oktober

Altenahr. Ab Montag, 19. Oktober 2026, muss die B 267 in Altenahr auf Höhe des Bahnübergangs an der Altenburger Straße voll gesperrt werden. Grund hierfür ist die Herstellung einer Außenanlage. Die Sperrung wird voraussichtlich bis einschließlich 6. November dauern. Die Umleitung erfolgt aus Fahrtrichtung Altenburg kommend über die B 257 und den Roßberg, aus Fahrtrichtung Altenahr kommend erfolgt die Umleitung entgegengesetzt, das heißt über den Roßberg und die B 257.

Weiterlesen