Aus für Dirtbike-Strecke in der Jungholzheide
Meckenheim. „Dieses Projekt wurde schlichtweg totgeplant“, so fasst der Fraktionsvorsitzende der UWG Meckenheim Hans-Erich Jonen seine Enttäuschung über den negativen Ausgang der jahrelangen Planungen und Diskussionen um eine Dirtbike-Strecke in Meckenheim zusammen. Von den bis heute bereits entstandenen Kosten ganz zu schweigen.
Seine Fraktion sei 2017 erstmals mit dem Vorschlag in die politischen Gremien gegangen, auf der zweiten Hälfte des ehemaligen Sportplatzes in der Swistbachaue einen derartigen Geländeparcours zu errichten. Hintergrund waren zunehmende Beschwerden von Eltern über fahrradfahrende Kinder und Jugendliche auf dem benachbarten Wasserspielplatz, von denen eine nicht unerhebliche Gefahr für die dort spielenden Kleinkinder ausging. Ein gemeinsames Projekt von Stadt, Sponsoren und nicht zuletzt den potentiellen Nutzern sollte es werden und wäre für wenige tausend Euro umsetzbar gewesen. Zudem bestand auf dem besagten Arial bereits erforderliches Baurecht und eine seitens der Stadt selbst durchgeführte Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass der Bau einer Dirtbike-Strecke dort zulässig wäre. Leider wurde die Initiative der UWG dennoch von den übrigen Ratsfraktionen abgelehnt.
Spätere Anläufe der Verwaltung für eine Realisierung des Projektes am Rande des Baugebietes „Merler Keil III“, wo der Stadt Meckenheim gar keine eigenen Flächen zur Verfügung stehen oder in der Jungholzheide, wo die jetzt durch teure externe Gutachten bestätigten Bedenken gegen den Bau einer Dirtbike-Strecke bestätigt wurden, führten letztlich zum vorläufigen AUS.
Nicht zuletzt der zwischenzeitlich auf ca. 50.000,00 Euro angestiegene prognostizierte finanzielle Aufwand veranlasse die UWG am Ende auch, „ihrem“ Projekt Dirtbike-Strecke in der vorliegenden Planung die weitere Unterstützung zu versagen, resumiert der Fraktionsvorsitzende.
Pressemitteilung
UWG Meckenheim
