MdB Rudolph und Chefhaushälter der SPD-Bundestagsfraktion vor Ort
Austausch mit dem Präsidenten des Bundesarchivs
Koblenz. Im Jahr 1986 bezog das Bundesarchiv seinen Standort auf der Koblenzer Karthause. Damals entsprach das imposante Gebäude den neuesten Archivstandards. Knapp 40 Jahre später ist das Gebäude allerdings von Grund auf sanierungsbedürftig, wobei eine Sanierung aufgrund der Gegebenheiten nicht bei laufendem Betrieb stattfinden kann. Einer von mehreren Gründen für den SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Thorsten Rudolph, den haushaltspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion, Dennis Rohde, einzuladen und sich mit dem Präsidenten des Bundesarchivs, Prof. Michael Hollmann, und dessen Vizepräsident Björn Deicke über den Standort, die Digitalisierung der Bestände und den Fachkräftemangel zu unterhalten.
„Das Bundesarchiv ist eine wichtige Institution für ganz Deutschland und mit mehr als 300 Mitarbeitenden auch ein großer Arbeitgeber in Koblenz. Daher ist es mir und Dennis Rohde wichtig, uns vor Ort zu informieren und geplante Maßnahmen in Berlin zu unterstützen“, erklärte Rudolph. „Gerade auch, weil nötige Maßnahmen über den Bund finanziert werden.“
Die Strategie zur Digitalisierung, das heißt insbesondere die Frage der Zugänglichkeit und Aufbereitung der Unterlagen wie Akten, Karten, Bilder, Plakate, Filme und Tonaufzeichnungen für die Forschung und für Interessierte, war eines der Hauptthemen des Gesprächs. „Ich freue mich, dass wir im Haushaltsausschuss dem Bundesarchiv im Haushalt 2023 zusätzliche Mittel in Höhe von 13,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt haben. Damit wird das Bundesarchiv die Digitalisierung zentraler Bestände aus der NS-Zeit intensivieren“, erklärte Rohde, der als haushaltspolitischer Sprecher der größten Bundestagsfraktion über großen Einfluss verfügt. „Durch die Digitalisierung können Aktenbestände unabhängig von ihrem konkreten Lagerungsort für die Forschung zugänglich gemacht werden. Das ist mit Sicherheit die Zukunft“, sagt Rudolph.
Das aber auch darüber hinaus gehandelt werden muss, um das Bundesarchiv fit für die Zukunft zu machen, ist offensichtlich: Mit der Übernahme der Stasi-Unterlagen 2021 hat das Bundesarchiv nämlich eine riesige Menge an zusätzlichem Aktenmaterial erhalten.
In Koblenz lagern derzeit rund 80 Kilometer an Akten, jährlich kommen etwa 1,5 Regalkilometer hinzu. Bei einem möglichen Neubau könnte der Raumbedarf besser mit einkalkuliert werden. Die beiden SPD-Politiker sagten zu, dass man an entsprechender Stelle auf eine möglichst schnelle Prüfung drängen wird. „Wir wollen hier schnell für Klarheit sorgen“, so Rohde. Thorsten Rudolph ergänzt: „Gerade auch, weil der Sanierungsbedarf so groß und die Baumaßnahmen nicht bei laufendem Betrieb stattfinden können, brauchen wir eine Lösung. Für mich ist von entscheidender Bedeutung, dass das Bundesarchiv dauerhaft seinen Hauptsitz in Koblenz hat“, so Rudolph. Dafür bedürfe es dort aber auch einer zukunftsfähigen Infrastruktur. „Dafür setze ich mich in Berlin ein“, erklärte der Abgeordnete.
Auch der immer weiter zunehmende Fachkräftemangel und mögliche neue Wege der Personalgewinnung waren Thema des Gesprächs.
Pressemitteilung des
Büro von Dr. Thorsten Rudolph
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