Politik | 05.10.2022

SPD-Generalsekretär besucht Polcher Unternehmen Niesmann Caravaning

Austausch über die aktuelle Lage

Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld, Marc Ruland, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz und Geschäftsführer Dirk Fohr.  Foto: privat

Polch. SPD-Generalsekretär Marc Ruland machte im Rahmen seiner „Dialogtour“ kürzlich Station in Polch. Gemeinsam mit Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld, besuchte er Niesmann Caravaning. In seiner Doppelfunktion als SPD-Kreisvorsitzender ist es Ruland wichtig, sich regelmäßig mit den ortsansässigen Unternehmen auszutauschen, um über die aktuelle Lage der Betriebe auf dem Laufenden zu bleiben. „Ich möchte aus erster Hand erfahren, wie es den Unternehmen in der aktuell herausfordernden Situation geht. Wir müssen die Fakten kennen und die Fragen und Sorgen der Arbeitgeber und Beschäftigten ernst nehmen. Auf dieser Grundlage können wir überlegen, was wir als SPD auf Kreis- und Landesebene tun können“, so Ruland.

Geschäftsführer Dirk Fohr lud die beiden SPD-Politiker zu einem Rundgang über das Betriebsgelände von Niesmann Caravaning ein. Der 1955 gegründete Fachhändler und Dienstleister für Reisemobile und Caravans beschäftigt aktuell 95 Mitarbeiter. Die familiäre Unternehmenskultur sorgt von Anbeginn an für einen starken Zusammenhalt, betonte Fohr. Für den Handel im Segment der Luxusliner sei der Mittelständler die Nummer eins in Europa, fuhr er fort.

Auf Rulands Frage, was ihn gerade beschäftige, antwortete Fohr: Aktuell habe man wie die Mehrzahl der Unternehmen mit den Themen Inflation, Energiekrise, steigende Gaspreise, unterbrochene Lieferketten sowie Fachkräftemangel zu kämpfen. „Das merken wir sehr!“, bemerkte der Geschäftsführer. Die letzten beiden Jahre sei man erfolgsverwöhnt gewesen. Zum Beispiel sei der Trend, Arbeit und Freizeit zu verbinden, nach wie vor ungebrochen. In Zeiten mobilen Arbeitens verwirklichten einige seiner Kunden ihren Traum, mit Laptop zum Beispiel in Portugal am Strand zu sitzen. Von der Coronapandemie habe man aufgrund der alternativen, unabhängigen Urlaubsmöglichkeiten im Reisemobil im Gegensatz zu anderen sogar profitieren können. Allerdings seien Konsumfreude und Kundennachfrage seit dem Krieg in der Ukraine deutlich geringer geworden. Im Juni, einem der normalerweise stärksten Verkaufs- und Liefermonate, sei die Nachfrage um fast 50 Prozent zurückgegangen. Außerdem sei es schwierig, geeignete Mitarbeiter im Handwerk zu finden, der Markt sei leergefegt. Was die Situation außerdem schwierig mache, sei die Ersatzteilbeschaffung. Aufgrund unterbrochener Lieferketten warte er teilweise sechs bis acht Wochen auf wichtiges Material. Insgesamt seien es also sehr herausfordernde Zeiten für Unternehmer und Mitarbeiter.

Nach dem ausführlichen und sehr offenen Gespräch versprach Ruland, die besprochenen Themen an geeigneter Stelle vorzubringen und betonte: „Damit die heimische Wirtschaft stark bleibt, braucht es kluge politische Rahmenbedingungen. Wir müssen uns die Frage stellen, wo wir unterstützend tätig werden können und auch in schwierigen Zeiten realistisch umsetzbare Lösungen finden, die unseren Unternehmen zielgenau helfen.“

Pressemitteilung

Marc Ruland, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz

Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld, Marc Ruland, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz und Geschäftsführer Dirk Fohr. Foto: privat

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