Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ville-Eifel hat mit dem Bau begonnen
Bau der Lärmschutzwand entlang der A 61
Miel. „Ich freue mich, dass nun der Bau der Lärmschutzwand für die Ortschaft Miel beginnt. Für unsere Bürger, die seit Jahren auf diesen Termin warten, ist dies eine gute Nachricht. Ich danke allen, die sich für dieses Projekt eingesetzt haben. Die Gesundheit der Bürger und die Wohnqualität sind ein hohes Gut, das es zu schützen gilt“, sagte Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner. Am Montag hat die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ville-Eifel auf der A61 in Höhe von Miel mit dem Bau einer 1.200 Meter langen Lärmschutzwand in Richtung Koblenz begonnen. „Da die Einrichtung der Verkehrsführung auf der Autobahn von der Witterung abhängt, können sich zeitliche Verschiebungen ergeben. Circa ein Jahr werden die Bauarbeiten voraussichtlich dauern“, sagte Projektleiter Hans-Werner Seul von Straßen.NRW. Die Lärmschutzwandelelemente wird Straßen.NRW auf dem bestehenden Wall verankern. Zwischen der Autobahnanschlussstelle Miel bis etwa 200 bis 300 Meter hinter dem Heidgesweg wird die 4,50 Meter hohe Lärmschutzwand errichtet. Ein Teil der Arbeiten muss im Bereich der unterführten Straßen B56 und Heidgesweg erfolgen. Die neue Lärmschutzwand wird dort mittels Betonbalken, die neben den bestehenden Bauwerken erstellt werden, überführt. Für den Aufbau der Traggerüste ist auf den beiden Straßen eine Vollsperrung für mehrere Stunden erforderlich. Die konkreten Termine hierfür stimmt Straßen.NRW derzeit noch ab. Die Baukosten für die Lärmschutzwand liegen bei circa 1,8 Millionen Euro. Neben zahlreichen Bürgerpetitionen hat sich der Planungs- und Verkehrsausschuss in der Vergangenheit mehrfach mit der Angelegenheit befasst. Im März 2015 wurde eine Informationsveranstaltung für die Bürger im Dorfhaus Miel durchgeführt. Der zuständige Landesbetrieb Straßen informierte über den Sachstand und die Fertigstellung des Vorentwurfs in 2015 sowie über die Finanzierung im Haushalt 2016/2017. Wunsch der Bürger war es, dass die Maßnahme nicht erneut zeitlich verschoben wird. „Es ist schön, dass der Wunsch nun Realität wird“, so die Bürgermeisterin.
Pressemitteilung der
Gemeinde Swisttal
