FDP-Kreisverband Neuwiedzum Politikum „Metsä Tissue“ im Industriegebiet Hedwighstal-Hüttenstraße
„Begrüßen Beschluss des Gemeinderates ausdrücklich“
Kreis Neuwied. „Wir, als FDP-Kreisverband Neuwied, begrüßen ausdrücklich diese Entscheidung des Raubacher Gemeinderats, als Zeichen wirtschaftlicher Vernunft und starkes Signal für den Erhalt von Arbeitsplätzen“; lobt wirtschaftspolitischer Sprecher der Kreis-FDP, Dr. Kai Rinklake, den Beschluss der Raubacher Kommunalpolitik vom vergangenen Dienstag. Worum geht´s? Die Papierfabrik Metsä-Tissue will im Industriegebiet Hedwighstal-Hüttenstraße ein Logistzentrum bauen. Außerdem soll hier eine neue Zubringerstraße zur L 267 entstehen, die dem Ausbau förderlich ist. Mit rund 300 Mitarbeitern ist Metsä Tissue einer der größten Arbeitgeber in der Verbandsgemeinde Puderbach.
Im Raubacher Verbandsgemeinderat gab es bis zuletzt Blockierer, die Lärmemissionen und die Entwertung angrenzender Grundstücke gegen das Projekt ins Feld führten. Doch: ohne die Erweiterung der Papierfabrik wäre der gesamte Standort und damit die Arbeitsplätze in Gefahr gewesen. Jetzt hat der Raubacher Gemeinderat zum Bau des Zentrums grünes Licht gegeben.
„Es ist viel einfacher und auch günstiger, existierende, prosperierende Unternehmen zu halten indem man Ihnen Wachstum ermöglicht, als mit teuren Fördermitteln neue anzusiedeln“, unterstreicht Rinklake die FDP-Position. Und: „Wo Menschen leben, müssen auch Menschen Arbeit finden und Jugendliche Ausbildungsplätze und eine Zukunft haben. Als reiner Wohnstandort für Pendler und Rentner wird der ländliche Raum an Vielfalt verlieren und stirbt irgendwann aus“, so Rinklake weiter.
Das Industriegebiet Hedwighstal-Hüttenstraße steht schon länger im Fokus liberaler Politik. Die besagte Zubringerstraße zur L 267, die auch dem neuen Logistikzentrum zugute kommt, wird vom FDP-Wirtschaftsministerium mit rund 1,6 Millionen Euro für die Erschließungsmaßnahmen im Rahmen der wirtschaftsnahen Infrastrukturförderung bezuschusst. „Mit der Förderung unterstützen wir die Wirtschaftspolitik der Gemeinde. Die Gemeinde investiert hier in ihre wirtschaftliche Zukunft, in die Zukunft des Standortes. Bestehende Unternehmen können sich erweitern, neue Unternehmen ansiedeln und ein neuer Zubringer zur L 267 soll die Menschen in Raubach vom Verkehr entlasten. Die Erweiterung des Gewerbegebietes zeigt auch, dass sich die Unternehmen hier gut aufgehoben fühlen. Das ist wichtig, um Arbeitsplätze in der Region zu halten“, unterstreicht FDP-Staatssekretärin Daniela Schmitt, vom Landeswirtschaftsministerium, dass Kalkül der Landesregierung.
Pressemitteilung FDP-
Kreisverband Neuwied
