Politik | 08.12.2020

Anke Beilstein, MdL (CDU)

Beilstein im Digital Dialog mit Eltern und Schulen

Cochem. In mehreren Videokonferenzen hat sich Landtagsabgeordnete Anke Beilstein mit den Schulleitern der Grundschulen, der weiterführenden Schulen sowie der Schulelternsprecher im Landkreis Cochem-Zell über die aktuelle Situation in der Corona-Pandemie ausgetauscht.

„Mir ist diese Rückkopplung mit der Basis wichtig, damit deren Erfahrungen mit in die landespolitische Diskussion Eingang finden“, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der CDU Landtagsfraktion. Einig waren sich alle, dass Präsenzunterricht zwar das Beste sei, die aktuellen Durchhalteparolen aber bedenklich. Eine Umstellung auf Wechselunterricht gerade bei älteren Klassenstufen, wo es möglich ist und von den Beteiligten gewünscht wird, erteilt die ADD nach wie vor eine Absage.

„Das ist vor dem Hintergrund weiter steigender Infektionszahlen nicht nachvollziehbar. Denn jede Möglichkeit von kleineren Gruppen und größerem Abstand wären ein Beitrag zur Minimierung des Infektionsrisikos“, ist Anke Beilstein überzeugt. Dies ist auch das Ergebnis ihres Gesprächs vor wenigen Tagen mit Prof. Markus Scholz vom Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie der Uni Leipzig, der zu infektionsepidemiologischen Modellen forscht. Prof. Scholz hat sich von Beginn an mit Covid 19 beschäftigt. Dabei ist ihm aufgefallen, dass Schulen immer bagatellisiert werden und scheinbar aseptische Orte sind.

Anke Beilstein hatte das Gespräch mit ihm gesucht, weil sie die permanente Beschwörung von Ministerin Hubig, dass Schulen kein Ort der Ansteckung seien, in Anbetracht nicht sinkender Infektionszahlen trotz wochenlangem Lockdown außerhalb von Schulen nicht mehr glauben konnte. Der Wissenschaftler bestätigte ihre Skepsis und damit auch das Unverständnis von einigen Schulleitern, zumal sich viele von Ihnen nach den im Sommer ausgegebenen Richtlinien des Landes auf dieses Szenario 2 vorbereitet hatten.

„Bei den Eltern war Unsicherheit spürbar im Fall positiv getesteter Schüler und der Feststellung der K1-Personen und Quarantäne.“, stellte Anke Beilstein fest. Hier handelt das Gesundheitsamt zwar klar nach den Richtlinien des RKI. Diese sind den Eltern aber nicht unbedingt geläufig. Hinzu kommen die Hindernisse des Datenschutzes. „Das alles macht deutlich, dass wir nur mit einem Maximum an Aufklärung, Vorsorge und Nutzung aller Möglichkeiten zur Kontaktreduzierung auch im Schulbereich gemeinsam gut durch die Pandemie kommen werden“, zieht Anke Beilstein das Fazit.

Pressemitteilung des

Büro von Anke Beilstein, MdL

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