Politik | 26.02.2021

MdL Matthias Lammert (CDU) und Udo Rau (CDU)

Beim E-Learning muss schnelle Lösung her

MS Teams nicht verbieten

Lahnstein. CDU Landtagsabgeordneter Matthias Lammert und CDU Landtagskandidat im Wahlkreis 8 Udo Rau sprechen sich für eine schnelle und praxisgerechte Lösung in der Diskussion um die künftige Nutzung von Microsoft Teams für das E-Learning an Schulen in Rheinland-Pfalz aus. „Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern brauchen endlich Klarheit und ein System, das funktioniert“, so Rau und Lammert.

In ganz Rheinland-Pfalz sind Schülerinnen und Schüler seit Monaten aus dem Schulalltag herausgerissen. „Es herrscht Chaos – ein Hin und Her von Schulöffnung und -schließung von Präsenz- und Wechselunterricht. Die Kinder haben Bildungsdefizite und erleben zu allem Überfluss eine große Verunsicherung und vermissen vor allem auch ihre gewohnten sozialen Kontakte. Auch bei uns im Rhein-Lahn-Kreis ist das der Fall.“

Die Landesregierung habe es bis heute nicht geschafft, für die Schulen ein eigenes jederzeit einwandfrei laufendes digitales Lern- und Konferenzsystem zu installieren, kritisieren Udo Rau und Matthias Lammert.

„Es ist unverantwortlich, in dieser Situation MS Teams zu verbieten. Bildungsministerin Hubig nimmt den Schülerinnen und Schülern damit Bildungschancen. Zudem schneidet sie ihnen auch die so wichtige Möglichkeit ab, wenigstens virtuell soziale Kontakte und Klassengemeinschaft zu erleben. Es ist nicht wahr, dass MS Teams nicht datenschutzkonform verwendet werden kann. Keine Plattform ist per se unvereinbar mit dem Datenschutz. Andernfalls wäre es wohl kaum möglich, dass öffentliche Verwaltungen ebenso wie Wirtschaftsunternehmen damit arbeiten. Mit den richtigen Einstellungen ist dies auch für Schulen möglich. Aufgabe der Landesregierung ist nicht, möglichst viele Argumente gegen die Nutzung von MS Teams zusammenzutragen, sondern die Voraussetzungen für eine datenschutzkonforme Nutzung zu schaffen.“

Pressemitteilung des

Büro von Matthias Lammert, MdL

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Kommentare
28.02.202103:21 Uhr
juergen mueller

Klarheit u. ein System.Würde man sich wünschen, aber im Allgemeinen u. nicht nur in Corona-Zeiten.
Mal ehrlich. Wäre Corona nicht, hätte man Digitalisierung weiter verpennt. Jetzt das Maul aufzureißen, ist zwar politisch normal, weil immer dann, wenn`s mal wieder passt, jeder sein eigenes angestaubtes Antiquariat durchstöbert nach Themen, zu denen er vor vergangenen Zeiten mal seinen Senf dazugegeben hat. Es muss immer zuerst etwas passieren, um Versäumnisse/Fehler festzustellen. Nein, nicht einzugestehen, weil Fehler machen immer nur andere.
Was unverantwortlich ist, ist die politische Sprache von Chaos, von Defiziten u. Verunsicherung derjenigen, die bis dato selbst nicht in der Lage waren, etwas zu bewegen, weil es an der richtigen Einstellung, Beweglichkeit, einem zukunftorientierten Denken fehlt.
Nicht nur Kinder haben Bildungsdefizite, die man ihnen jedoch medial anhängt, während man selbst zuhause offensichtlich die Spiegel abgehängt hat, um eigene nicht erkennen zu müssen.

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