Politik | 07.07.2017, 16:02 Uhr

CDU-Stadtverband Bendorf

Beim Stadtspaziergang viel gelernt

Michael Syré führte Bürgerinnen und Bürger in die Stadtgeschichte ein

Zahlreiche interessierte Bürger konnte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Bernhard Wiemer beim Stadtrundgang mit dem ehemaligen Bürgermeister Michael Syré begrüßen.privat
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Bendorf. Dass doch eine recht stattliche Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern zusammenkam, um sich vom ehemaligen Bürgermeister Michael Syré die Bendorfer Heimatgeschichte näher bringen zu lassen, freute besonders den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Bernhard Wiemer. Der Stadtverband hatte nämlich zu dieser Führung auch Nicht-CDU-Mitglieder eingeladen. Beim Treffpunkt am Obelisk im Stadtpark führte Michael Syré dann auch gleich seine interessierten Gäste in die Stadtgeschichte ein.

Kenntnisse vertieft

Vertieft wurden die Kenntnisse dann beim Stadtrundgang. Themen waren die ehemaligen Nervenheilanstalten, von denen es in Bendorf gleich mehrere gab und deren leitende Ärzte weit über Bendorf hinaus einen hervorragenden Ruf genossen. Am Yzeurer vor dem Niederhof gab Syré einen Überblick über die ehemaligen großen Höfe in Bendorf, sprach von den Streitigkeiten über die Grundherrschaften und zeigte das ehemalige Gefängnis, im Volksmund „Bullesje“ genannt.

Spannendes und Interessantes

Die Bürgerinnen und Bürger erfuhren, dass „Hinter Lenchens Haus“ nie ein Lenchen gewohnt hat. An der reformierten Kirche und dem Goethehaus erfuhren die Teilnehmer Spannendes und Interessantes über die Industriellen-Familie Remy. Nicht weniger aufschlussreich waren Syrés Erläuterungen über die Geschichte des Bendorfer Krankenhauses und über das einstige jüdische Leben in Bendorf, das in der ehemaligen Synagoge in der Judengasse sein Zentrum hatte.

Einmalig in Deutschland

Breiten Raum nahm natürlich das Kirchenensemble St. Medard ein, wo – einmalig in Deutschland – katholische und evangelische Christen unter einem Dach ihre Gottesdienste feiern, während sich der Kirchturm im Besitz der Stadt Bendorf befindet. Zugleich zeigte er an der Kirche Ziegelsteine aus der Zeit der Römer in Bendorf. Dass einst nicht die Hauptstraße, sondern die Bachstraße Bendorfs wichtigste Straße war, was sich erst nach dem großen Brand (1743) änderte, war für viele ebenfalls eine neue Erkenntnis.

Zum Abschluss saß man auf dem Wochenmarkt noch gemütlich beisammen und konnte das neue Wissen vertiefen. Bernhard Wiemer dankte Michael Syré für die ausführlichen Beschreibungen und den Teilnehmern an der Führung für ihr Kommen und Interesse.

Pressemitteilung

CDU Stadtverband Bendorf

Zahlreiche interessierte Bürger konnte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Bernhard Wiemer beim Stadtrundgang mit dem ehemaligen Bürgermeister Michael Syré begrüßen.Foto: privat

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