Politik | 23.01.2026

Zentrale verkehrliche Fragestellungen der Stadt Bendorf wurden erläutert

Bendorfer FDP-Fraktion in Mainz

Bendorf. In einem Gespräch der rheinland-pfälzischen Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Daniela Schmitt, mit den Bendorfer Stadträten Herbert Speyerer und Günther Bomm wurden zentrale verkehrliche Fragestellungen der Stadt Bendorf erörtert. Im Fokus stand dabei unter anderem der Sachstand beim Ausbau der Koblenz-Olper-Straße im Ortsteil Sayn.

Thematisiert wurden die engen fachlichen und verfahrensrechtlichen Zusammenhänge einzelner Maßnahmen. Dazu zählen insbesondere die geplante Verlegung der von Stromberg kommenden L 306 über die Jahnstraße zur B 413, die damit verbundene Entlastung der Schlossstraße zur Schaffung einer Fahrradroute und zusätzlicher Parkmöglichkeiten, die vertraglich zugesagte Wiedererrichtung der Schlosstreppe zum Park sowie die Anlegung eines Fußgängerwegs von Fillingers Eck bis zur Sayner Hütte beziehungsweise perspektivisch bis zum Schwimmbad.

Die beiden Stadträte erkundigten sich im Gespräch nach dem aktuellen Stand dieser für die Bürgerinnen und Bürger wichtigen verkehrlichen Gesamtmaßnahme. Ministerin Schmitt betonte dabei die Bedeutung eines konsequenten und abgestimmten Vorgehens aller Beteiligten:

„Ich habe den Landesbetrieb Mobilität gebeten, die weiteren Planungen mit Nachdruck zu betreiben. Für den zugesicherten Wiederaufbau der Freitreppe vom Schloss in den Park müssen die notwendigen Prozessschritte von allen Beteiligten entschlossen weiterverfolgt werden, um eine für alle einvernehmliche Lösung zu finden.“

Für den Neubau der Landesstraße einschließlich eines neuen Brückenbauwerks über den Saynbach sind – neben der technischen Ausarbeitung der Straßen- und Brückenplanung – umfangreiche landespflegerische Untersuchungen sowie Abstimmungen mit der Naturschutzbehörde erforderlich. Darüber hinaus bedingt der Neubau des Brückenbauwerks die Erstellung detaillierter wassertechnischer Unterlagen sowie entsprechende Genehmigungen durch die zuständige Wasserbehörde.

Seitens des für die Maßnahme zuständigen Landesbetriebs Mobilität Cochem-Koblenz wurden zwischenzeitlich erforderliche technische Erhebungen im 5. Bauabschnitt der B 413 (Bendorf-Sayn zwischen Jahnstraße und Ortsausgang) durchgeführt, die Einfluss auf die maßgeblichen Parameter für die Verlegung der Jahnstraße haben. Die Erhebungen sind inzwischen weitgehend abgeschlossen; die Ergebnisse fließen in die laufenden technischen Planungen zur Verlegung der L 306 ein, die derzeit von einem beauftragten Ingenieurbüro bearbeitet werden.

Das notwendige Baurecht soll über die Aufstellung eines Bebauungsplans durch die Stadt Bendorf geschaffen werden.

Pressemitteilung FDP Bendorf

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