Politik | 07.05.2016

Einladung zu Staatsakt und Empfang des Bremer Senats

Bendorfer nimmt an Trauerfeier für Hans Koschnick teil

Auf Einladung von Ferhat Cato kam Hans Koschnick 1999 nach Bendorf (v. l.): Willi Böhm, Sascha Westphal, Bürgermeister Hajo Stuhlträger, Hans Koschnick und Ferhat Cato. privat

Bendorf. Ferhat Cato nahm auf Einladung des Bremer Senats, in seiner Eigenschaft als Vorsitzender von IFIAS - Initiative für Frieden e.V. Deutschland, an den Trauerfeierlichkeiten aus Anlass des Todes von Hans Koschnick im Bremer Dom und Rathaus teil. Cato kannte Koschnick seit über 30 Jahren und beriet ihn im Jugoslawienkrieg, als dieser zum EU-Administrator ernannt wurde. Die beiden tauschten sich auch in den letzten Jahren stets politisch aus, und Cato informierte Koschnick über die aktuelle Lage auf dem Balkan. Der ehemalige Bürgermeister von Bremen und Bundesratspräsident ist bis heute sehr beliebt bei den Menschen in Mostar, denen er in der zerstörten Stadt in vielfältiger Weise helfen konnte. Auch die berühmte alte Brücke von Mostar wurde auf Koschnicks Initiative wieder aufgebaut. Cato informierte letzte Woche in Briefen sowohl die Witwe Koschnicks als auch den Senat, wie auch in Bosnien derzeit öffentlich darüber diskutiert wird, wie man Hans Koschnick über seinen Tod hinaus in seiner früheren Wirkungsstätte Mostar noch ehren kann. Cato: „Die Menschen in Bremen wie in Mostar haben ihn geliebt, und ich fühle mich geehrt, auch in deren Namen in Bremen Abschied von einem der größten Männer im Nachkriegsdeutschland nehmen zu können.“ Pressemitteilung

des DGB Bendorf

Auf Einladung von Ferhat Cato kam Hans Koschnick 1999 nach Bendorf (v. l.): Willi Böhm, Sascha Westphal, Bürgermeister Hajo Stuhlträger, Hans Koschnick und Ferhat Cato. Foto: privat

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