SPD Swisttal legt Schwerpunkt zum Weltfrauentag
Beschäftigte in sozialen Berufen
Swisttal. Anlässlich des Internationalen Frauentag verteilten die Swisttaler Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gemeinsam mit dem Bürgermeisterkandidaten Dr. Christian Böse 333 Primeln an Frauen, insbesondere an die Beschäftigten in den Kindertagesstätten und offenen Ganztagsschulen (OGS) der Gemeinde. „Dass Frauen in Deutschland im Schnitt immer noch 21 Prozent weniger verdienen als Männer, hat auch mit der schlechten Bezahlung sozialer Berufe zu tun. Auf diesen Missstand wollen wir aufmerksam machen. Deswegen haben wir unter anderem die zahlreichen Mitarbeiterinnen in Kitas und OGS besucht und ihnen für ihre wichtige Arbeit gedankt“, erklärt SPD-Vorstandsmitglied Nicole Piorr.
Dr. Christian Böse, den SPD, Grüne und „Die Swisttaler“ ins Rennen um das Bürgermeisteramt schicken wollen, ergänzt: „Für uns als Kommunalpolitiker ist es aber auch eine sehr gute Gelegenheit, mit den Expertinnen für Bildung, Erziehung und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ins Gespräch zu kommen - Themen, die uns sehr wichtig sind. Ich will, dass alle Swisttaler Kinder, die einen Betreuungsplatz brauchen, auch einen bekommen, die Angebote bedarfsgerecht sind und die Qualität stimmt!“
„Die SPD hat deswegen im Kreistag beantragt, dass der Kreis und die angehörigen Kommunen kurzfristig eine Schule mit 100 neuen Ausbildungsplätzen für Erzieherinnen und Erzieher schafft, um den Fachkräftemangel zu begegnen“, erläutert die SPD-Kreistagsabgeordnete Susanne Sicher. Sie weist auf ein weiteres Missverhältnis hin: „Nach der Arbeit ist vor der Arbeit.
So geht es zumindest vielen Frauen, die sich nach ihrem (Teilzeit-) Job um Haushalt, Kinder und die Pflege Angehöriger kümmern – unbezahlt, im Schnitt täglich 90 Minuten mehr als Männer. Die Folge: weniger Einkommen, schlechtere Rente, verminderte Karrierechancen. Deswegen macht die SPD die Kinderbetreuung Schritt für Schritt kostenlos, schafft einen Rechtsanspruch auf Rückkehr von Teilzeit in Vollzeit und arbeitet an der Einführung eines Familienpflegegelds für die, die sich eine Auszeit vom eigenen Job nehmen, um zeitweise die Pflege Angehöriger übernehmen zu können.“
Die Sozialdemokratin Clara Zetkin initiierte den Weltfrauentag 1911, um das Frauenwahlrecht zu erstreiten, welches vor genau 101 Jahren in Deutschland Realität wurde. Die SPD-Politikerin Elisabeth Selbert setzte 1949 die Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Grundgesetz durch. „Seitdem hat sich viel getan, aber noch heute sind- egal, ob in der Wissenschaft, in der Wirtschaft oder in der Politik - Zeit, Geld und Macht zwischen den Geschlechtern ungleich verteilt. Der Frauenanteil im Bundestag ist auf unter 31 Prozent gesunken. Auch im Swisttaler Rat sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Die SPD wird ihren Teil dazu beitragen, dass sich dies bei der nächsten Kommunalwahl im September ändert“, erklärt SPD-Vorsitzender Tobias Leuning.
Außerdem waren von der SPD bei der Aktion mit dabei: Almasa Salewski, Denise Steinhauer, Elena Stanitzok, Christian Schulz und der stellvertretende Bürgermeister Paul Adams.
Pressemitteilung der
SPD Swisttal
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