Politik | 18.09.2025

Besuch des europäischen Parlaments

Der Besuch des Europäischen Parlaments in Brüssel bot einen spannenden Einblick in die Arbeit und Funktionsweise der europäischen Demokratie.  Foto: privat

Kreis Neuwied. Auf Einladung von Jutta Paulus, Mitglied des Europäischen Parlaments, startete am 3. September eine Gruppe von 39 Personen nach Brüssel zum Europäischen Parlament. Initiiert vom BUND / Kreisgruppe Neuwied nahmen auch Mitglieder des NABU, von Bündnis 90/Die Grünen, Anual e.V. sowie ReThink e.V./Heimbach-Weiss teil.

Der Besuch des Europäischen Parlaments in Brüssel bot einen spannenden Einblick in die Arbeit und Funktionsweise der europäischen Demokratie. Die Teilnehmenden erhielten Informationen über die Rolle des Parlaments im Gesetzgebungsprozess sowie über seine Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und dem Rat der Europäischen Union.

Während des Besuchs konnten Fragen gestellt und Diskussionen geführt werden. Besonders der Dialog mit Jutta Paulus als Vertreterin der Fraktion Die Grünen zeigte ein vertieftes Verständnis für aktuelle Herausforderungen und Entscheidungsprozesse in der EU. Umweltthemen spielten eine zentrale Rolle. Besonders hervorgehoben wurde das von der EU beschlossene Gesetz KARL (Kommunale Abwasserrichtlinien 91/271/EWG), das noch in nationales Recht umgesetzt werden muss.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Renaturierung von Mooren und Feuchtgebieten, die nicht nur als CO2-Speicher, sondern auch als Trinkwasserspeicher dienen. Der Besuch verdeutlichte die Bedeutung europäischer Zusammenarbeit und zeigte, wie politische Entscheidungen auf europäischer Ebene das tägliche Leben in den Mitgliedsstaaten beeinflussen. Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung des Plenarsaales, in dem die 720 Abgeordneten aus allen Mitgliedstaaten regelmäßig über europäische Themen debattieren und abstimmen – auch mit Simultanübersetzung. Zudem wurde die Bedeutung des Parlaments als Stimme der Bürgerinnen und Bürger Europas hervorgehoben. Ein Besuch des Parlamentariums rundete die Bildungsreise ab.

Im Anschluss führte der Weg zur „Ständigen Landesvertretung Rheinland-Pfalz“, deren Aufgabe es ist, als Vermittlungsinstanz zwischen den Interessen des Landes Rheinland-Pfalz und den EU-Instanzen zu fungieren, informativ und beratend.

Damit ging ein sehr spannender Tag zu Ende, und die Resonanz der Teilnehmenden auf die Bildungsreise war durchgehend positiv.

Der Besuch des Europäischen Parlaments in Brüssel bot einen spannenden Einblick in die Arbeit und Funktionsweise der europäischen Demokratie. Foto: privat

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