Politik | 09.12.2022, 15:41 Uhr

Erwin Rüddel: Grüne Energiepolitik gescheitert

Betriebe und Arbeitsplätze in akuter Gefahr

KKWs am Netz bleiben

Erwin Rüddel. Foto: privat
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Kreis Neuwied. Immer mehr Betriebe in dieser Region schlagen in Gesprächen mit dem heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel wegen unbezahlbarer Energiepreise Alarm. Dazu erklärt der Parlamentarier: „Wichtige Teile der Wirtschaft im Land drosseln bereits ihre Produktion, die BASF kündigt Arbeitsplatzverluste und milliardenschwere Investitionen in China an, zahllose Bäcker, Metzger, Handwerker und mittelständische Unternehmer – auch hier in meinem Wahlkreis – sehen sich aus eben diesen Gründen vor unlösbaren Problemen. Ihnen allen helfen keine Flüssiggastanker, die – vielleicht! – in ein paar Jahren aus Katar kommen werden.“

Und jeder, ergänzt Rüddel, der sich die täglichen Zahlen zum Strommix in Deutschland anschaue, werde feststellen, dass in dunklen und windstillen November- und Dezembertagen „so gut wie nichts von den angeblich ‚Erneuerbaren‘ beigesteuert wird. Und er wird eine Ahnung davon bekommen, wie es ab Frühjahr bei uns aussehen wird, wenn die Gasspeicher leer sind und die letzten drei Kernkraftwerke endgültig abgestellt sein werden.“

Dank massiver Rückgriffe auf Braunkohlekraftwerke habe es die Ampel-Regierung aber inzwischen geschafft, Deutschland – nach Polen – zum größten CO2-Verursacher Europas zu machen: „So sieht die geniale rot-grüne ‚Klimapolitik‘ in der Praxis aus! ‚Energiepreisbremsen‘ sind gut und schön, auch wenn sie längst nicht überall helfen, wo es nötig wäre. Zudem werden sie mit Schulden bezahlt, für die künftige Generationen aufkommen müssen.“

Was stattdessen gebraucht werde, um die Preise zu drücken, sei ein deutlich erhöhtes Angebot an bezahlbarer Energie. „Wir brauchen pragmatische Lösungen, gerade jetzt im Winter. Im Gespräch mit Unternehmen auch hier in unserer Region wird deutlich: Ohne preiswerte Energie drohen Schließungen und Abwanderung. Damit die Betriebe bleiben und die Beschäftigten eine Perspektive haben, brauchen wir bezahlbare Energie und konkurrenzfähige Arbeitsplätze – sonst steht unser Wohlstand auf dem Spiel!“

Mit Hilfe CO2-freier „grüner“ Kernkraftwerke könnten nicht nur die Strompreise deutlich gesenkt, sondern auch der Druck von den Gaspreisen genommen werden, damit kostbares Gas, welches die Unternehmen dringend benötigten, nicht sinnlos für die Stromerzeugung „verheizt“ wird.

„Vor allem die Grünen aber wollen, offenbar aus ideologischer Verbohrtheit, lieber Deutschland zwecks ‚Rettung der Welt‘ deindustriealisieren, statt sich der ‚grünen‘ Energie aus Kernkraft zu bedienen“, so der heimische christdemokratische Bundestagsabgeordnete weiter.

Die Strategie, mit einer „Brückentechnologie“ zu erneuerbaren Energien ausschließlich auf Gas zu setzen, sei restlos gescheitert: „Wir brauchen den Weiterbetrieb der drei laufenden Kernkraftwerke mit Betriebsgenehmigung über den 15. April kommenden Jahres hinaus, und wir brauchen möglichst auch die Wiederinbetriebnahme der Ende 2021 außer Betrieb genommenen Krenkraftwerke Brokdorf, Grohnde und Gundremmingen.“

Sie seien als grundlastfähige Energieträger am Netz erforderlich, um die Versorgungssicherheit beim Strom zu gewährleisten, kostbares Gas für den Wärmemarkt und die Industrie bereitstellen zu können, die Strompreise zu senken und um den CO2-Ausstoß zu verringern.

„An die Stelle von ideologisch getriebenem Wunschdenken muss endlich vernünftiges, faktenbasiertes Handeln und Entscheiden treten. Denn Deutschlands Unternehmen und Bürger sind auf eine sichere, grundlastfähige und bezahlbare Energieversorgung angewiesen. Die verantwortlichen Regierungsmitglieder in Berlin sind dringend aufgefordert, entsprechend zu handeln“, bekräftigt Erwin Rüddel. Pressemitteilung

Büro von Erwin Rüddel

Erwin Rüddel. Foto: privat

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