Politik | 18.09.2024

Die Linke Bezirksverband Koblenz / Rhein-Lahn stellt Weichen für ihre politische Arbeit

Bezahlbares Wohnen, gute Arbeitsbedingungen, solidarisches Miteinander

Beim Workshop mit Ronja Gerstedt, Bundesgeschäftsstelle von Die Linke. Foto: privat

Koblenz. Mit über 25 Teilnehmenden fand jüngst eine Veranstaltung zur Zukunft der Partei Die Linke in Koblenz statt. Gemeinsam mit der Bundesgeschäftsstelle, die von Ronja Gerstadt vertreten wurde, organisierte der Bezirksverband Koblenz / Rhein-Lahn einen ganztägigen Workshop für ihre Mitglieder, an dem insbesondere viele neue und junge Menschen über die inhaltliche Ausrichtung und Zukunftsaufgaben der Partei debattierten.

Thematisiert wurde, wie sich Die Linke als Bezirksverband vor Ort aufstellen kann, insbesondere mit Blick auf die Bundestagswahl 2025. Im Fokus stand die Organisation von Haustürgesprächen. „Wir sind bereits viele Aktive der Linken in Koblenz. Nun wollen wir intensiver mit den Menschen in den verschiedenen Stadtteilen ins Gespräch kommen und ihre Anliegen und Sorgen in unsere politische Arbeit aufnehmen“, so Christian Zillgen, der die Veranstaltung mitorganisierte.

Der Sprecher*innenrat (Vorstand) des Bezirksverbands hatte bereits im Vorfeld einige vorbereitende Treffen organisiert, an dem die inhaltliche Ausrichtung der Linken in Koblenz / Rhein-Lahn ausgearbeitet wurde: Sie will zukünftig die Themen bezahlbares Wohnen, gute Arbeitsbedingungen und solidarisches Miteinander in den Mittelpunkt setzen. „Uns geht es um die alltäglichen Belange der Menschen, das sind die explodierenden Mieten, die zunehmend schlechter werdenden Arbeitsbedingungen sowie die Spaltung unserer Gesellschaft durch Rechts. Hier haben wir klare linke Antworten, die wir mit den Menschen diskutieren möchten“, so Loriana Metzger, Co-Sprecherin Die Linke Koblenz / Rhein-Lahn. Lara Thum, Co-Sprecherin, ergänzt: „Leider sehen wir, dass rechtsextreme Kräfte auch in Koblenz zunehmend die Sorgen der Menschen ausnutzen, um gegen Minderheiten zu hetzen. Das ist menschenverachtend und schafft weder bezahlbaren Wohnraum noch gute Arbeitsbedingungen, im Gegenteil: Mit der AfD-Politik wird die soziale Situation für viele Menschen noch schlechter. Dem gesellschaftlichen Rechtsruck stellen wir uns klar entgegen“.

Die neue thematische Ausrichtung wird durch das neue Projekt „Die Linke hilft“ ergänzt, das ab dem 11. Oktober 16 Uhr regelmäßig stattfinden wird. Hierbei geht es um ein konkretes Unterstützungsangebot für alle Menschen, die z.B. Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen für Wohngeld brauchen. „Wir machen häufig die Erfahrung, dass Menschen, die z.B. Bürgergeld beziehen, Schikanen durch Behörden erfahren und daher aus Scham keine weiteren Anträge stellen oder Behördengänge ganz meiden. Hier wollen wir unterstützen und unsere Hilfe anbieten“, so Lara Thum.

Weitere Informationen erhalten Interessierte per Email: sprecherinnenrat@die-linke-koblenz.de.

Pressemitteilung

Die Linke Bezirksverband

Koblenz / Rhein-Lahn

Beim Workshop mit Ronja Gerstedt, Bundesgeschäftsstelle von Die Linke. Foto: privat

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Kommentare
20.09.202419:34 Uhr
Rolf Weber

Kurz vor der Koblenzer Kommunalwahl konnte man nicht ohne Belästigung seitens der Linken durch die Stadt spazieren. Nachdem ich mich doch auf ein Gespräch eingelassen hatte, musste ich feststellen, dass eine andere Meinung überhaupt nicht akzeptiert wurde. Stattdessen wurde versucht, durch Indoktrination den eigenen Standpunkt als den einzig wahren darzustellen. Nun wollen dieselben 'Erleuchteten' auch noch an der Haustür überzeugen. Bereits jetzt ist der Nutzen für Koblenz durch die Linken gleich null. Man fabuliert von rechtsextremen Übergriffen und erfindet schlaue Parolen, um sich selbst eine Daseinsberechtigung zu bescheinigen. Solche überflüssigen Gruppierungen fördern die Spaltung unserer Gesellschaft und leisten keinen Beitrag zur Demokratie!

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