CDU-Abgeordnete Marlon Bröhr und Jens Münster machen sich für Mosel-Winzer stark!
Bremst Hubschrauberspritz-Verbot Moselwinzer aus?
Moselwinzer in Sorge – Mögliches Verbot von Hubschrauberspritzungen gefährdet Moselweinbau – CDU-Abgeordnete Marlon Bröhr und Jens Münster wenden sich mit weiteren Abgeordneten an zuständige Bundesminister – CDU-Politiker wollen Erteilung der Genehmigungen der Hubschrauberspritzung auch für das Jahr 2024
Kreis Cochem-Zell. Volle Unterstützung für die Moselwinzer: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marlon Bröhr und der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Münster machen sich für die heimischen Winzer stark und setzen sich für eine Genehmigung für Hubschrauberspritzungen der Moselweinberge auch im Jahr 2024 ein. „Unsere Moselwinzer brauchen eine Genehmigung für die Hubschrauberspritzungen für das Jahr 2024. Es geht um die berufliche Existenz zahlreicher Winzer und den Erhalt des seit Generationen betriebenen Terrassenweinbaus an der Mosel“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Marlon Bröhr.
Hintergrund der Initiative ist ein mögliches Verbot von Hubschrauberspritzungen, das den Weinbau an der Mosel in den Steillagen zwischen dem Bremmer Calmont und den Winninger Uhlen gefährden könnte. Diese große Sorge haben sowohl der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau als auch zahlreiche Moselwinzer verdeutlicht.
So erwägt das als bewertende Behörde tätige Umweltbundesamt, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln durch Hubschrauber für das Jahr 2024 zu untersagen. Grund dafür ist, dass ein Umweltschutzverein einen Zusammenhang zwischen den Hubschrauberspritzungen und dem Rückgang der Population einer seltenen Unterart des Apollofalters sieht. Dabei machen ausgewiesene Experten und Schmetterlingsforscher den Klimawandel für den Rückgang der Apollofalter-Population verantwortlich, wie der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau und die Abgeordneten verdeutlichen. „Es ist für uns inakzeptabel, dass die wissenschaftlich nicht belegten Äußerungen eines Umweltvereins unseren Weinbau und zahlreiche Existenzen gefährden könnten“, betont Münster.
Daher haben die Bundestagsabgeordneten Dr. Marlon Bröhr und Josef Oster mit den Landtagsabgeordneten Jens Münster, Karina Wächter und Torsten Welling nun in einem gemeinsamen Schreiben gegenüber den zuständigen Bundesministern Steffi Lemke und Cem Özdemir um Unterstützung geworben. „Die Lage ist ernst und die Zeit für eine Lösung drängt, da bereits im Januar eine Entscheidung ansteht, ob für die betroffenen Rebflächen auch für das Jahr 2024 eine Ausnahmegenehmigung erteilt wird“, ergänzt Münster.
Neben den fragwürdigen inhaltlichen Aspekten sehen die CDU-Abgeordneten auch besonders kritisch, dass der Vorstoß des Umweltbundesamtes Ende November dieses Jahres zu einem Zeitpunkt erfolge, der für die betroffenen Winzer nicht ungünstiger hätte sein können, wie die Abgeordneten formulieren. „Denn aufgrund der kurz bemessenen Zeit ist es für die betroffenen Winzer nicht realisierbar, Alternativlösungen für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu entwickeln“, betont Bröhr.
Die CDU-Abgeordneten setzen sich daher gegenüber den Bundesministern Lemke und Özdemir mit Nachdruck dafür ein, dass die Genehmigungen für die Hubschrauberspritzung auch im Jahr 2024 erteilt werden. „Wir setzen auf diese gute Lösung im Sinne der Winzerinnen und Winzer. Denn mit den nötigen Genehmigungen kann der Weinbau in einem der bedeutendsten Weinanbaugebiete erhalten werden, der für die gesamte Kulturlandschaft und den Tourismus eine besondere Bedeutung hat“, betonen die CDU-Abgeordneten Marlon Bröhr und Jens Münster.
Gemeinsame Pressemitteilung
Marlon Bröhr MdB und
Jens Münster MdL
