Politik | 09.07.2016, 09:40 Uhr

CDU-Ortsverband Niederbieber-Segendorf gibt nicht nach

Briefkasten im Wohngebiet Weißer Berg gefordert

Auch die Sonntagsleerung in Niederbieber bleibt umstritten

Wollen den Briefkasten aus der Aubachstraße auf den Weißen Berg versetzen: Vorsitzender Frank Grandke, Vorstandsmitglied Romed H. Kaufold, und Geschäftsführer Gerhard Neumann (von links). privat
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Niederbieber. „Die Post hat offenbar im wahrsten Sinne des Wortes eine verkürzte Sicht der Dinge, wenn es um die Entfernung zum nächsten Briefkasten geht“, so Vorsitzender Frank Grandke und Geschäftsführer Gerhard Neumann vom CDU-Ortsverband Niederbieber-Segendorf mit Torney, Rodenbach und Altwied in einer Stellungnahme zu einem Schreiben der Post. Im Konkreten geht es um die Zahl der Briefkästen im Stadtteil Niederbieber. Der CDU-Ortsverband kritisierte kürzlich das Fehlen eines Briefkastens im Wohngebiet Weißer Berg, worauf die Sparte Politik und Regulierungsmanagement der Post mit der „Post- und Universaldienstleistungsverordnung“ (PUDLV) argumentierte, nach der die Kunden in Wohngebieten ein Gehweg zum nächsten Briefkasten von 1000 Meter zugemutet werden kann. Der nächste Briefkasten für das fragliche Wohngebiet steht in der Wiedbachstraße an der Postagentur und liegt für viele Bewohner der Isar- und Moselstraße auf dem weißen Berg deutlich über 1000 Meter entfernt. Von dort müssen Briefkastennutzer bis zu 1300 Meter zurücklegen, was einen Fußweg von rund 17 Minuten bedeutet. „Wie das ältere und gehbehinderte Menschen bewältigen sollen, bleibt offen“, so Frank Grandke. Der CDU Ortsverband bittet die Post, die Versorgung nochmals zu überdenken und den in der Aubachstraße demontierten Kasten im Wohngebiet Weißer Berg aufzustellen. In der Zwischenzeit bleibt als Alternative nur die Beauftragung des Briefträgers, frankierte Briefe mitzunehmen. Ein weiterer Kritikpunkt gegenüber der Post betrifft die Sonntagsleerung der Briefkästen in Niederbieber.

Seit einiger Zeit ist die Leerung eingestellt. „Offenbar erwartet die Post, dass man den Weg in die Stadtmitte zur Post in Kauf nimmt. Eine eigene Sicht der Post als Universaldienstleister“, so Geschäftsführer Gerhard Neumann. Auch in diesem Falle bitten die Christdemokraten, diese Maßnahme zu überdenken.

Pressemitteilung des

CDU-Ortsverbandes

Niederbieber-Segendorf

Wollen den Briefkasten aus der Aubachstraße auf den Weißen Berg versetzen: Vorsitzender Frank Grandke, Vorstandsmitglied Romed H. Kaufold, und Geschäftsführer Gerhard Neumann (von links). Foto: privat

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