Politik | 27.08.2016, 18:45 Uhr

Koblenzer FDP-Bezirksverband zu Wunsch nach Rheinquerung im Landkreis Mainz-Bingen

„Brücken verbinden“

Vorsitzender Alexander Buda spricht sich für weitere Rheinquerung aus

Region. Der Vorsitzende des Koblenzer Bezirksverbandes der Freien Demokraten, Alexander Buda, engagierter Kämpfer für eine Rheinquerung zwischen den Landkreisen Ahrweiler und Neuwied, unterstützt den Wunsch nach einer weiteren Rheinquerung im Landkreis Mainz-Bingen: „Die Tatsache, dass wir zwischen Mainz und Koblenz 84 Kilometer unüberbrückten Rhein haben, bedeutet einen wirtschaftlichen Nachteil für die gesamte Region.“ Durchschnittlich finde sich entlang des Rheins alle 22 Kilometer eine Rheinquerung. „Statistisch gesehen fehlt uns hier in Rheinland-Pfalz also nicht nur eine Brücke, sondern mindestens drei“, so Alexander Buda, der ausdrücklich keine Konkurrenz zwischen den gewünschten Rheinquerungen bei Ahrweiler, St. Goar und Mainz-Bingen sieht.

„Brücken verbinden Ortschaften, Landschaften und Wirtschaftsräume. Sie leisten einen wichtigen Faktor zur Entwicklung einer Region. Im 21. Jahrhundert sollten Firmen und Handwerker bei ihrer Auftragsannahme und -durchführung oder auch Touristen nicht mehr durch einen Fluss behindert werden“, findet Alexander Buda, der selbst ein mittelständisches Familienunternehmen leitet. Auch die viel beschworene Rheinromantik werde unter den neuen Querungen nicht leiden. Brücken könnten sogar als Kunstwerke und architektonische Bereicherung empfunden werden, die den Charme einer Landschaft sogar erhöhen. Letzten Endes gelte es, sich zu entscheiden, ob ständig auf der Bremse gestanden oder Rheinland-Pfalz zukunftsfähiger gemacht werden solle. „Unsere Haltung als FDP ist jedenfalls eindeutig: für Fortschritt und Entwicklung in ganz Rheinland-Pfalz“, so Alexander Buda.

Im Landkreis Mainz-Bingen wird derzeit diskutiert, ob eine Machbarkeitsstudie zur Rheinquerung in der Region Bingen/Ingelheim gemeinsam mit anderen Beteiligten in Auftrag gegeben werden soll. 8.300 Unterschriften sind via Bürgerbegehren notwendig, um beim Kreis einen verbindlichen Bürgerentscheid bewirken zu können. Dafür wird parteiübergreifend die Werbetrommel gerührt, mehrere hundert Unterschriften wurden bereits gesammelt. Geprüft werden soll neben einer Brücken-Lösung auch ein Tunnel, außerdem die Integration einer Bahntrasse. Der Rheingau-Taunus-Kreis hat einer Prüfung schon zugestimmt.

Im Landkreis Mainz-Bingen blockiert bislang eine Koalition aus SPD, FWG und Grünen das Vorhaben. Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing betont, eine Machbarkeitsstudie zu unterstützen, wenn es im Kreis gewünscht sei. Für die Rheinquerung zwischen Ahrweiler und Neuwied hatte sich zuletzt der FDP-Landesparteitag, das höchste Gremium der FDP im Land, einstimmig ausgesprochen. Für die beiden Projekte bei Mainz und St. Goar setzen sich die Liberalen schon seit vielen Jahren ein. Pressemitteilung

FDP-Bezirksverband Koblenz

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