Zustand von 10 Brücken und der Stützmauer am Vinxtbach beschäftigten Gemeinderat
Brückensanierungen werden notwendig
Waldorf. Das „nasse Element“ des Vinxtbaches beschäftigte den Gemeinderat Waldorf in seiner Sitzung vom 14. September 2016. Hermann Terporten vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Bad Neuenahr-Ahrweiler erläuterte den Ratsmitgliedern anhand von neu angelegten Brückenbüchern den Zustand und die erforderlichen Sanierungsarbeiten an den „acht“ gemeindlichen Brücken über den Vinxtbach innerhalb der Ortslage von Waldorf.
Dazu kommen noch die Fußgängerbrücke an der L 87 im Bereich Hauptstraße/Königsfelder Straße sowie eine private Brücke, die gänzlich auf dem Eigentum der Ortsgemeinde errichtet ist. Bei der vorgenommenen Untersuchung wurden nicht die privaten und ohne wasserrechtliche Erlaubnis errichteten Brücken und Stege über den Vinxtbach berücksichtigt.
Insgesamt zeigen sich die öffentlichen Brücken in einem guten Zustand, der, bis auf kleinere Sanierungsmaßnahmen kein direktes Handeln erfordert. Zwar sind an den Trägerkonstruktionen der Brücken Maßnahmen erforderlich und die Geländer entsprechen teilweise nicht mehr den heutigen Sicherheitsbestimmungen, so dass hier aus Verkehrssicherheitsgründen Handlungsbedarf besteht. Die Standsicherheit dieser Brücken ist jedoch nicht gefährdet. Dies gilt nicht für die Brücke im Bereich „Am Weiher“/Pilsgasse (Brücke vor der Vinxtbachhalle). Hier ist Handlungsbedarf sowohl in Bezug auf die Verkehrssicherheit (Geländer) wie auch auf den baulichen Zustand. Die Vertreter des Ingenieurbüros zeigten anhand von Fotoaufnahmen die Schwachstellen auf, die den Rat in der anschließenden Diskussion bewogen, hier mittelfristig tätig zu werden.
Allerdings soll dem Umfang der Maßnahmen erst dann festgelegt werden, wenn das Ergebnis der Untersuchungen zum Hochwasserschutz in der Verbandsgemeinde Bad Breisig bezüglich des Vinxtbaches vorliegt, damit diese Ergebnisse in die Planungen mit einfließen können.
Insgesamt wird sich die Ortsgemeinde auch auf Dauer mit der Frage beschäftigen müssen, ob alle Brücken über den Vinxtbach in der bisherigen Funktion auf Dauer unterhalten werden müssen. Dies führt natürlich auch zu einem nicht unerheblichen Erhaltungsaufwand in der Folgezeit.
Ein weiterer Beratungspunkt war der Zustand der Ufermauer des Vinxtbaches im Bereich der Straßen „Am Weiher“, „Am Buhr“ und „Am Bach“. Hier ist zumindest in Teilbereichen eine dringende Sanierung geboten. Da hier die Ufermauer sowohl wasserwirtschaftlichen Zwecken wie auch der öffentlichen Verkehrsanlage dient, soll hier versucht werden, in einer gemeinsamen Planung der für die unterschiedlichen Bereiche zuständigen Organe eine sinnvolle Lösung zu finden. Die Kosten für diese Planung sollen hälftig von der Verbandsgemeinde Bad Breisig (Gewässerunterhaltung) wie von der Ortsgemeinde Waldorf (Straßenbaulastträger) übernommen werden. Der Gemeinderat stimmte einstimmig der entsprechenden Auftragsvergabe an das Ing.-Büro Terporten zu.
Ferner beschloss der Rat, für den nächsten Termin zur Meldung von Maßnahmen nach dem LEADER-Programm der LEADER-Region Rhein-Eifel keine Maßnahmen zu benennen. Der Rat ist aufgefordert, Überlegungen zur Meldung für das Jahr 2017 zu treffen.
Im Rahmen der Informationen teilte der Ortsbürgermeister mit, dass die Umwandlung des Sportplatzes „Auf der Heide“ vom Tennenspielfeld in einen Rasenplatz in das Programm des Landes aufgenommen wurde (16. Stelle).
Ferner gab er bekannt, dass in Waldorf nach den neuesten statistischen Angaben derzeit in Waldorf 875 Personen mit Hauptwohnsitz und 23 Personen mit Nebenwohnsitz gemeldet sind. WK
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