FDP: Nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun,
Bu 20 – Ringen um die beste Lösung
Swisttal. „Man sollte nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun“, stellte Monika Goldammer, sachkundige Bürgerin der FDP im Planungsausschuss, fest und beantragte schon im November bei der Planung des Baugebiets „Bu 20 – Schießhecke“ einen Tausch in der Reihenfolge der Bebauung mit dem Gebiet „Bu 03 Wehrbusch“. Angesichts der vielen Einwände und Probleme nähert sich die gegenwärtige Diskussion im Rathaus nun doch der FDP-Auffassung an: Der jüngste Planungsausschuss beschloss mehrheitlich, auch diese Tausch-Option durch die Bürgermeisterin in Gesprächen mit der Bezirksregierung, den Grundstückseigentümern sowie dem Investor zu prüfen. „Sehr gut“, sagt Monika Goldammer, „denn wir brauchen eine sachgerechte und nachhaltige Verkehrsplanung für die Zukunft!“
Die unüberlegte Anbindung an die vorhandene Bebauung bei Bu 20 war Ursache für über 100 Eingaben mit Anregungen und Bedenken von privat bei der Offenlage des Baugebiets für etwa 45 Häuser. Das gab es bisher noch nie! Nach einem Beschluss des früheren Rates sollte „der zweite, hintere Abschnitt“ (der Schießhecke) vor dem ersten (Wehrbusch) erschlossen und bebaut werden. Damit müsste die Baustraße entweder mehrere hundert Meter durch Ackerland geführt werden, oder aber zunächst 850 Meter durch eine enge Wohnstraße und anschließend durch ein Landschaftsschutzgebiet. „Ein vernünftiges Verkehrskonzept sieht anders aus“, sind sich viele Einwender einig, die keineswegs das Gebiet verhindern wollten. Nun gibt es wieder Hoffnung auf eine städtebaulich vernünftige Lösung.
Pressemitteilung der
FDP Swisttal
