Lokalpolitiker gehen den Beschwerden nach
Bürger beklagen zu lange Bauzeit an L306
Bernhard Wiemer (CDU), Peter Schneider (CDU) und Manfred Bauer (SPD) vor Ort
Bendorf-Stromberg. Aus der gespannten Erwartung auf die Wiedereröffnung der L 306 zwischen Sayn und Stromberg ist längst schon wieder herbe Enttäuschung und lauter werdender Verdruss geworden. Bei allem Verständnis für die aufgetretenen Schwierigkeiten auf der Baustelle wollen die von langen Umleitungsfahrten genervten Stromberger Bürgerinnen und Bürger endlich verbindlich wissen, wann die Strecke wieder befahrbar ist. Zwei Dinge sind es, die die Stromberger vor allem auf die Palme bringen: zum einen haben Bürger bei häufigen Spaziergängen zur Baustelle festgestellt, dass dort meist nur wenige Arbeitskräfte anzutreffen seien; zum anderen sorgen wieder aufgetretene Straßenschäden an der Umleitungsstrecke über Isenburg zunehmend für Ärger. CDU-Stadtverbandsvorsitzender Bernhard Wiemer, der SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzende Manfred Bauer und CDU-Ratsmitglied Peter Schneider können aus eigenem Augenschein nur bestätigen: die Stromberger Bürger beklagen sich zu Recht. Schon vor der Einrichtung der Straßensperrung war seinerzeit den Bürgern bei einer Versammlung seitens des Landesbetriebs Mobilität (LBM) versichert worden, dass die Umleitungsstrecke entsprechend hergerichtet werde. Geschehen war das aber erst, nachdem der CDU-Stadtverband Bendorf und der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Dötsch nachdrücklich darauf gedrungen hatten.
„Und nun ist die Strecke durch Schlaglöcher und tiefe Einkerbungen an den Seitenrändern erneut dringend reparaturbedürftig“, sagt Bernhard Wiemer. „Das müsste doch ohne großen Aufwand schnell erledigt werden können“.
Manfred Bauer und Peter Scheider verweisen auch ausdrücklich auf die nicht unerheblichen Mehrkosten für die Autofahrer durch die Umwege bei ihren täglichen Pendlerfahrten. „Da kommen in einem Jahr schon mehrere hundert Euro für jeden Einzelnen zusammen“, betonen sie übereinstimmend. „Das kann und darf man auch nicht auf die leichte Schulter nehmen“. Gemeinsam fordern sie daher den Landesbetrieb auf, dass die Baustelle mit dem Nachdruck abgearbeitet wird, der einen möglichst raschen Abschluss der Arbeiten gewährleistet.
„Wir hoffen und wünschen, dass der Landesbetrieb Mobilität die berechtigten Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt und die erforderlichen Maßnahmen ergreift“, sagen Wiemer, Bauer und Schneider abschließend. „Und dass möglichst umgehend ein belastbarer Bauzeitenplan vorgelegt wird“.
Pressemitteilung der
CDU Bendorf