Politik | 06.11.2018

Für Toleranz und Integration beim „Tag der Demokratie“

Bürger gegen Rechts

Am 17. November

Junge „Friedensbotschafter“ werden auch in diesem Jahr ihre Eindrücke von Toleranz und Integration vermitteln. Privat

Remagen. Auch in diesem Jahr werden die Rechtsextremen wieder in Remagen auflaufen, um die Historie der Stadt für ihre Ziele zu missbrauchen. Auch in diesem Jahr werden die Bürger mit einem „Tag der Demokratie“ gegen Rechtsextremismus und rechtes Gedankengut und für Demokratie, Toleranz und Integration eintreten. Alle Bürger sind eingeladen, zum „Tag der Demokratie“ am Samstag, 17. November, auf dem Remagener Marktplatz oder am Rhein-Ahr-Campus gemeinsam mit zahlreichen Akteuren Flagge zu zeigen. Die Organisationsgremien sind erneut der „Förderverein Altes Jugendheim“ in Partnerschaft mit der Stadt Remagen sowie der ASTA der Hochschule in Partnerschaft mit dem „Bündnis für Frieden und Demokratie“ sowie zahlreiche Mitstreiter aus kreisweiten Vereinen und Gruppierungen. Es wurde für den „Tag der Demokratie“ an beiden Standorten ein Programm aus Musik, Ansprachen und Informationen zusammengestellt.

Der „Tag der Demokratie“ beginnt bereits um 10.30 Uhr. Ab dem Marktplatz findet die „Spurensuche“ statt, die mit der Verlegung eines „Stolpersteins“ gegen 12 Uhr am Römerhof endet. Wie in den Vorjahren begehen die Gläubigen den „Tag der Demokratie“ ab 11 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst an der Friedenskapelle „Schwarze Madonna“. Ab 13 Uhr sind die Mitbürger zu Redebeiträgen beim Rhein-Ahr-Campus und auf dem Marktplatz eingeladen.

Rheinische Stimmung beim Bürgerfest kommt ab 15 Uhr auf dem Marktplatz auf: In Anlehnung an die Kölner Veranstaltung gegen Rechts „Arsch huh, Zäng ussenander“ treten auf dem Marktplatz die Kölner Mundartgruppen „Räuber“ und die „Micky Brühlband“ auf.

Junge „Friedensbotschafter“ werden auch in diesem Jahr ihre Eindrücke von Toleranz und Integration vermitteln. Foto: Privat

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