Politik | 13.01.2017

Pontius (AfD): Die Abgeordneten der ENF-Fraktion sind herzlich willkommen!

Bürger haben nun Gelegenheit, sich selbst ein Bild zu machen

Koblenz. Die Vertreter der ENF-Fraktion (Europa der Freiheit und Nationen) sind der Stadtratsfraktion der AfD Koblenz herzlich willkommen. Die AfD-Fraktion sieht in der Veranstaltung eine Gelegenheit für alle interessierten Bürger, sich selbst ein Bild von der ENF und ihrer parlamentarischen Arbeit zu machen und die europapolitischen Positionen der Fraktion kennen zu lernen. Die Anmeldung läuft über die Internetseite der ENF-Fraktion und steht jedem interessierten Bürger frei.

Rolf Pontius, Vorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion: „Marine Le Pen, Geert Wilders repräsentieren laut Umfragen die aktuell stärksten politischen Parteien ihrer Heimatländer. Die ENF-Fraktion ist ein Zusammenschluss von Abgeordneten, die sich zum Beispiel intensiv mit den Gefahren von Freihandelsabkommen auseinandersetzen und die heimischen Volkswirtschaften vor der entgrenzten Markt-Ideologie der Globalisierer schützen wollen. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, die europapolitischen Positionen der ENF aus erster Hand kennen zu lernen. Das linke Demo-Bündnis, das im Wesentlichen aus der SPD und der Partei nahestehenden Organisationen besteht und an dem sich bedauerlicherweise Oberbürgermeister Hofmann-Göttig beteiligt, setzt auf pauschale und rituelle Diffamierung. Die wahren Ewiggestrigen laufen einmal mehr unter roten Fahnen, sie verweigern sich der Realität des Wandels.

Die politische Landschaft verändert sich durch Wahlen, das macht unsere Demokratie aus. Demokraten und Parlamentarier sollten deshalb die Größe besitzen, sich zuzuhören und auf Augenhöhe miteinander zu diskutieren. Es ist geradezu bedenklich, wenn das linke Demo-Bündnis mit der Präsenz des anti-parlamentarischen ‚Antifa‘-Gewaltmilieus offenkundig kein Problem hat. Hofmann-Göttig, der beschlossen hat, als Galionsfigur eines teilweise radikalen Milieus zu dienen, vertritt mit dieser Haltung ganz sicher nicht den Großteil der Koblenzer Bürger, wie er behauptet.“

Die AfD Stadtratsfraktion fordert die Demo-Anmelder dazu auf, sich eindeutig von der sogenannten „Antifa“ zu distanzieren.

Pressemitteilung der

AfD-Stadtratsfraktion

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Kommentare
16.01.201716:15 Uhr
juergen mueller

Zur Entschuldigung des von Herrn Pontius/AfD angesprochenen Großteils der Koblenzer Bevölkerung sei gesagt, dass der Mehrzahl die Existenz der ANTIFA u. deren Ziele unbekannt sein dürfte (WIKIPEDIA gibt hierzu z.B. Auskunft). Ich persönlich verwahre mich ausdrücklich dagegen, wenn die Politik mich in ihre ureigenste Meinung versucht einzubringen, ohne nachgefragt zu haben. Im übrigen, WEN u. WAS LePen, Wilders u. die Polit-Garde der AfD repräsentieren, sollte sich jeder genauestens verinnerlichen, BEVOR er wählen geht. Denn die Gefahren, die Herr Pontius/AfD in seinem Aufruf aufgreift, sind nicht die einzigen Gefahren, vor denen ENF, AfD (noch nicht) offen warnen. Pauschale u. rituelle Diffamierung sind in der Ideologie der ENF als auch der AfD fest verankert, die sich ja bereits in der Vergangenheit zu Idealen bekannt hat, die sie im Nachhinein wieder bestritten u. zurückgenommen hat
Es gibt andere Wege Rechtspopulismus kennenzulernen, als sich beschwörerhaft berieseln zu lassen.

16.01.201715:30 Uhr
juergen mueller

Als politisch interessierter Bürger habe ich anderweitig Gelegenheit, mir sowohl von der ENF u. der AfD ein Bild über deren europapolitische Position/Politik zu machen, ein Bild, dass so garnicht zu dem Wort Demokratie passt, sondern eher zu einer Zeit, an die so mancher nur ungern erinnert werden möchte. Die politische Landschaft hat sich (leider) verändert, was der Politik der noch dominierenden Parteien zuzuschreiben ist, die die Warnzeichen innerhalb der breiten Masse missachtet u. unterschätzt haben. Seine Politikverdrossenheit kundzutun, indem man rechts wählt, ist der falsche u. gefährlichere Weg. Sowohl ENF wie auch AfD wissen die Gunst der Stunde zu nutzen die Unzufriedenheit u. die Ängste derer zu schüren, die persönliches Eigenwohl über Gemeinwohl stellen, Gemeinwohl, zu dem auch z.B. demokratisches Verständnis denjenigen gegenüber gehört, die in unserem Land Schutz suchen. Das ist die Realität des Wandels u. nicht Rechtspopulismus mit seinen Schattenseiten.

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