Politik | 18.09.2017

Bürger der VG Mendig spendeten für Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Bürgermeister Lempertz überreichte einen symbolischen Scheck

Zahlreiche ehrenamtliche Sammler waren zur Scheckübergabe in den historischen Ratssaal der VG Mendig gekommen.FRE

Mendig. Anlässlich der feierlichen Übergabe eines symbolischen Schecks über 4.607,52 Euro begrüßte VG-Bürgermeister Jörg Lempertz vor kurzem im historischen Ratssaal der Verbandsgemeinde Mendig unter anderem den Kreisbeigeordneten Rudi Zens, Friedrich Hermes vom Bezirksverband Koblenz-Trier (stellvertretend für den Bezirksvorsitzenden Peter Labonte), die Geschäftsführerin Bettina Hörter, den VDK Beauftragten der VG Mendig, Gerald Frank sowie die Pädagogin Monika Bühler (Realschule plus), einige aktive Sammler und Sammlerinnen, Bürgermeisterkollegen und Ratsmitglieder.

In seiner Ansprache sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz: „Schreckensherrschaft, Gewalt, Tod, Trauer und Leid - Schlagworte, welche zutreffend die zwei Weltkriege bezeichnen, die im 20. Jahrhundert Elend und Blut über zahlreiche Nationen verbreitet haben. Der Tod von 70 Mio. Menschen in diesen Kriegen (allein 434 Mendiger sind im 2. Weltkrieg gefallen) muss als Mahnung verstanden werden, nie wieder denselben Fehler zu begehen. Wir brauchen Menschen, die dieses Zeugnis aufrecht erhalten. Ein Volk, das seiner Verstorbenen gedenkt, ist ein lebendiges Volk. Ein Volk, welches bereit ist, aus den schmerzlichen Erfahrungen der Geschichte zu lernen. Wir brauchen Persönlichkeiten, die den Hinterbliebenen zur Seite stehen. Die aber auch für eine würdige Ruhestätte der Gefallenen sorgen. Seit nahezu 100 Jahren (Gründung 1919) widmet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. sich der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen.

Der Volksbund setzt sich in vielen Ländern aktiv für die Friedensarbeit ein, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.“

Ein Ergebnis, dass sich sehen lassen kann

Zu den anwesenden Sammlern sagte Jörg Lempertz: „Durch Ihr großes Engagement und Ihren Einsatz konnte bei der Sammlung ein hervorragendes Ergebnis erzielt werden. 4.607,52 Euro wurden gesammelt und stehen der sinnvollen Tätigkeit des Volksbundes zur Verfügung. Ein Ergebnis, dass sich sehen lassen kann und im Vergleich zum Vorjahr konnte das Ergebnis noch um rund 150 Euro gesteigert werden.“

Sammler gab es aus ganz unterschiedlichen Organisationen: Frau Bühler mit den Schülern der Realschule Plus Mendig, viele Mitglieder des Gemeinderates in Thür, einige Damen und Herren aus Mendig, Bell, Rieden und Volkesfeld.

VG-Bürgermeister Lempertz unterstrich: „Im Jahr 2016 wurde diese Sammlung wieder federführend durch unseren VDK-Beauftragten der Verbandsgemeinde Mendig, Herrn Gerald Frank, durchgeführt. Er ist unermüdlich im Einsatz, engagiert bei der Sache, überzeugt vom tiefen Sinn seiner ehrenamtlichen Tätigkeit. Der mittleren und jungen Generation wurde etwas wertvolles geschenkt: Das Geschenk des Friedens. Gerade durch die Flüchtlingssituation wird deutlich, dass nicht alle Menschen in der Welt in Frieden leben können und dass es unsere Aufgabe und Pflicht ist, dieses Geschenk zu achten und zu schätzen. Sie alle, die an der Sammlung teilgenommen haben und die zahlreichen Bürger, die diese finanziell unterstützt haben, tragen durch diesen Einsatz dazu bei, ein Zeugnis für den Frieden und der Aufarbeitung der schlimmsten Geschichte unserer Menschheit abzugeben.“

Nach je einem Grußwort des Kreisbeigeordneten Rudi Zens und Friedrich Hermes erhielt Gerald Frank vom VDK, überreicht durch Friedrich Hermes, als Zeichen der Anerkennung für sein Engagement eine Armbanduhr und seine Ehefrau Ingeborg nahm von VG-Bürgermeister Jörg Lempertz ebenso wie alle anwesenden Sammlerinnen und Sammler je einen Blumenstrauß und ein kleines Präsent entgegen. FRE

Friedrich Hermes (li.) überreichte Gerald Frank im Namen des VDK als Zeichen der Anerkennung eine Armbanduhr.

Friedrich Hermes (li.) überreichte Gerald Frank im Namen des VDK als Zeichen der Anerkennung eine Armbanduhr.

Zahlreiche ehrenamtliche Sammler waren zur Scheckübergabe in den historischen Ratssaal der VG Mendig gekommen.Fotos: FRE

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