Politik | 31.03.2022

CDU Koblenz im Dialog

Bürgermeisterin Ulrike Mohrs berichtet über ukrainische Flüchtlinge in Koblenz

Koblenz. Die CDU Koblenz hat ein neues Veranstaltungsformat gestartet. Bei „CDU-Koblenz im Dialog“ werden künftig regelmäßig interessante Themen und Personen rund um die Stadt Koblenz im Mittelpunkt stehen. In der ersten digital durchgeführten Dialogrunde durfte der CDU-Kreisvorsitzende Josef Oster, MdB, die Bürgermeisterin der Stadt Koblenz, Ulrike Mohrs, begrüßen.

Thema war die Bewältigung der Flüchtlingswelle infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Auch für Koblenz stellt diese Entwicklung eine große Herausforderung dar. Das Interesse an der Bewältigung der Flüchtlingssituation in Koblenz ist dabei über alle Alters- und Gesellschaftsgruppen hinweg groß. „Der Ukraine-Krieg macht uns alle betroffen. Einen derart brutalen Angriffskrieg mitten in Europa hätten wir alle nicht mehr für möglich gehalten. Das Leid der Menschen in der Ukraine und der vielen Flüchtlinge ist groß. Tröstlich ist, dass auch die Hilfsbereitschaft in Koblenz und in ganz Deutschland außerordentlich stark ist. In einer Zeit großer Verunsicherung ist es wichtiger denn je, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen“, so Josef Oster zu Beginn der Koblenzer CDU-Dialogrunde.

Bürgermeisterin Ulrike Mohrs erläuterte anschließend, dass bisher rund 1000 ukrainische Flüchtlinge nach Koblenz gekommen seien. Die Koblenzer Verwaltung arbeite gemeinsam vielen Ehrenamtlichen sehr intensiv daran, bestmögliche Voraussetzungen für die Flüchtlingsaufnahme zu schaffen. Ausländerbehörde, Jugendamt, Sozialamt sowie Ordnungsamt beispielsweise arbeiteten eng zusammen. „Ich bin zudem tief beeindruckt von der Hilfsbereitschaft der Koblenzer. In kürzester Zeit wurde uns zusätzlicher Wohnraum von vielen Privathaushalten angeboten. Einige Hotels stellen Zimmer kostenlos zu Verfügung. Ich bin guten Mutes, dass wir es schaffen, die Kriegsflüchtlinge gut aufzunehmen und vor allem ordentlich unterbringen zu können. Kapazitäten stehen zur Verfügung und unsere Bürgerinnen und Bürger wollen helfen“, so Bürgermeisterin Mohrs.

Im Rahmen der digitalen Gesprächsrunde wurde deutlich, dass die Sprachbarriere eine der größten Herausforderungen für die Integration der Kriegsflüchtlinge ist. Aber auch daran wird intensiv gearbeitet. Zum einen stellt die Stadt Koblenz Informationsunterlagen in Ukrainisch auf ihrer Webseite sowie auf Facebook zur Verfügung. Zum anderen wurde im Rahmen des Dialogs die Idee entwickelt, dass die Stadt Koblenz über Dolmetscherdienste und Sprachkurse informieren kann.

„Ein solches Gesprächsformat dient auch dazu, Ideen zu entwickeln, wie die Hilfe noch besser gestaltet werden kann. In diesen Tagen erleben wir, wie viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sehr gute Projekte entwickeln und diese auch ganz konkret und schnell umsetzen. Den vielen Ehrenamtlichen, aber auch der Stadtverwaltung gilt unser Dank und unser Respekt für die engagierte Arbeit,“ fügt Josef Oster abschließend hinzu.

Bereits am 10. Mai um 19 Uhr findet die nächste CDU-Koblenz im Dialog Veranstaltung statt. Beim nächsten Mal sind Karina Wächter, MdL sowie Christoph Reichert, MdL zu Gast und klären auf über die bevorstehende Grundsteuerreform. Hierzu sind Interessierte eingeladen. Einfach unter info@cdu-koblenz.de anmelden oder unter Tel. (02 61) 3 70 98 in der CDU-Geschäftsstelle an rufen.

Pressemitteilung der

CDU Koblenz

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