Leserbrief zum Thema "Wohnraum für Flüchtlinge gesucht"
Bürgervotum jetzt!
Rheinbach. Warum werden die Bürger der Stadt Rheinbach nicht gefragt, ob sie „diese Herausforderung“ der Massenimigration mit den immensen finanziellen Belastungen für und absehbaren sozialen Spannungen in Rheinbach überhaupt tragen möchten? Haben die politischen Stadtverordneten Angst vor einem ehrlichen Bürgervotum, welches wahrscheinlich der Migrantenpolitik der Berliner Parteien und Merkel-Regierung zuwider laufen würde und welches den Herrn Bürgermeister in die Situation brächte, „nach oben“ melden zu müssen, dass die Rheinbacher Bürger keine weiteren Migranten mehr aufnehmen wollen?
Die mit Abstand größte Anzahl der Migranten sind keine Asylanten und benötigen nur subsidiären Schutz oder gar keinen. Ihnen sollten für die Rückkehr nach Ende der Kriegshandlungen oder sofort keine falschen Hoffnungen gemacht werden. Die Art der Unterbringung ist ein wichtiges Signal für die Migranten. Ein wirklich Hilfesuchender, der die Unterbringung und Versorgung auch nur als vorübergehende Abwesenheit von seiner Heimat ansieht, wird die extra am Sportpark errichteten, neuen Containerunterkünfte als temporäre Lösung dankbar annehmen.
Hingegen Wohnungen anzumieten, bestätigt nicht nur die Werbeslogan krimineller Schleuser, welche den Migranten Haus, Wohnung, Arbeitsplatz und Geld in Deutschland versprochen haben, sondern wird auch sofort per Handy in die Herkunftsländer gemeldet, was zusätzliche Migrantenströme auslöst mit dem Ziel, dauerhaft in Deutschland zu bleiben. Ein Bürgervotum würde der hilflosen Politik eine Stütze sein.
Rainer Lanzerath, Rheinbach
