Politik | 27.08.2021

Ganztagsbetreuung an Neuwieder Grundschulen

Bund fördert mit 70 Prozent

Erwin Rüddel und Jan Einig zum Ganztagsfinanzierungsgesetz des Bundes

CDU-Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel und Oberbürgermeister Jan Einig freuen sich über die 70-prozentige Bundesförderung der Ganztagsbetreuung an Neuwieder Grundschulen.Foto: CDU

Neuwied. „Auch die Marienschule-Grundschule in der Neuwieder Langendorfer Straße profitiert vom Ganztagsfinanzierungsgesetz ‚Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter‘, das der Deutsche Bundestag beschlossen hat. Die Förderung durch den Bund beträgt 70 Prozent“, teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel im Beisein des Neuwieder Oberbürgermeisters Jan Einig mit.

Die Stadt Neuwied, so der Oberbürgermeister, hatte beim Investitionsprogramm zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder Fördermittel beantragt. Das ist auf fruchtbaren Boden gefallen. So liegt hier die Förderquote des Bundes bei 70 Prozent.

„Die Gelder kommen allesamt dem originären Zweck zu“, betont Einig und spricht damit für die Grundschulen in der Deichstadt. Exemplarisch nennt er beispielsweise die Anschaffung von Schulmöbeln, speziell für die Marienschule ein Multifunktionsspielgerät, das auf dem Schulhof seinen Platz findet, die Geschwister-Scholl-Schule bekommt eine Einbauküche. Auch andere Grundschulen in Neuwied profitieren von dem Förderprogramm durch diverse kleinere Sport- und Spielgeräte.

Erwin Rüddel weist darauf hin, dass sich der Bund durch dieses Ganztagsfinanzierungsgesetz mit einem bemerkenswerten Beitrag in Höhe von 3,5 Milliarden Euro am Ausbau der Ganztagsbetreuung an Grundschulen beteiligt. „Der Bund leistet erstmalig einen Beitrag für die Finanzierung von Ganztagsbetreuungsplätzen in Grundschulen. Jetzt sind die Länder, und ich nenne für meinen Wahlkreis explizit die Landesregierung in Mainz, gefordert, ihre Hausaufgaben zu erledigen und die Mittel für ein gutes Betreuungs- und Bildungsangebot für Grundschüler zu investieren“, so der Parlamentarier.

Allen Eltern, die einen Betreuungsplatz für ihr Grundschulkind in Anspruch nehmen möchten bzw. müssen, müsse ein Platz zur Verfügung stehen. Die Einschulung ihrer Kinder stelle viele berufstätige Eltern vor neue schwierige Herausforderungen. Denn während im Kita-Alter ein Betreuungsplatz noch garantiert war, fehle eine Betreuung mit Schulbeginn. „Hier kommt es auf die Qualität an. Nur eine qualitativ hochwertige Ganztagsbetreuung ist sowohl bildungspolitisch, als auch integrations- und sozialpolitisch eine gute Ganztagsbetreuung“, konstatiert Rüddel.

Jan Einig weist für die kommenden Jahre auf die immensen Herausforderungen beim Ausbau der Ganztagsschulbetreuung hin. „Die 70-prozentige Förderung durch den Bund wird uns aber dabei helfen, dass wir die Qualität der Betreuungsangebote an unseren Grundschulen stetig ausbauen“, so der Oberbürgermeister.

Des Bundestagsabgeordneten Augenmerk richtet sich einmal mehr auch auf die Sicherstellung der Betreuungsqualität. „Qualität muss bei der Fachkräftegewinnung sowie der konzeptionellen Ausgestaltung des Ganztagsangebotes absolut eine hohe Qualität haben. Schließlich wollen wir keine Verwahranstalten für Kinder“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Pressemitteilung

Büro Erwin Rüddel, MdB (CDU)

CDU-Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel und Oberbürgermeister Jan Einig freuen sich über die 70-prozentige Bundesförderung der Ganztagsbetreuung an Neuwieder Grundschulen.Foto: CDU

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