Politik | 05.01.2022

MdB Rudolph (SPD) besucht Fritsch-Kaserne

Bundestagsabgeordneter informiert sich über geplantes Wohnquartier

V.li. Fabian Henkel (BPD, Projektsteuerung), Dr. Thorsten Rudolph, MdB, Adrian Jukic (Leiter bpd-Regionalbüro Koblenz), Eike Kurz (SPD-Ortsverein Ehrenbreitstein).Quelle: Büro von Dr. Thorsten Rudolph

Koblenz. Lange ist es her, dass in der Fritsch-Kaserne eine rege Betriebsamkeit herrschte. Ein Großteil der Gebäude ist inzwischen baufällig und die alten Kasernengebäude werden umfänglich abgerissen. Der Immobilienentwickler BPD hat das 12,5 Hektar große Gelände auf der Niederberger Höhe in Koblenz gekauft und möchte bis 2031 am Rande des Festungsplateaus ein neues Wohnquartier errichten, in dem rund 2000 Menschen ein Zuhause finden, wohnen und arbeiten sollen. Bei einem Besuch hat sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph über das Projekt informiert.

Nach der Vorgabe eines städtebaulichen Nutzungskonzeptes durch die Stadt Koblenz plant der Immobilienentwickler BPD nun drei Bebauungsbereiche für die neuen Gebäude, sogenannte „Bebauungsbänder“. Grünflächen sollen das neue Wohngebiet zudem attraktiver machen. Inzwischen hat BPD sein Regionalbüro in einem Bestandsgebäude im zukünftigen Wohnquartier bezogen. Von hier aus wird BPD das Projekt betreuen. Rudolph hat sich bei seinem Besuch vom Leiter des Koblenzer Regionalbüros, Adrian Jukic, und Fabian Henkel, der für die Projektsteuerung zuständig ist, das Konzept des neuen Wohngebietes erläutern lassen. „Der Wohnungsmarkt in Koblenz ist sehr angespannt. Hier auf dem Gelände der ehemaligen Fritsch-Kaserne bietet sich die Möglichkeit, für alle Bedürfnisse geeigneten Wohnraum zu schaffen“, so der Bundestagsabgeordnete.

Bei einem visuellen Rundgang über das Gelände konnte sich Rudolph ein Bild von der aktuellen Situation auf dem Gelände und von dem geplanten Wohngebiet mit etwa 800 Wohneinheiten machen. „Unter anderem mit dem Ansatz einer integralen Planung des Städtebaulichen Konzeptes, der Öffnung des Quartiers in alle Himmelsrichtungen, einer prägenden öffentlichen Grünfläche (dem sogenannten „grünen Band“) sowie einem über das Quartier hinaus gehenden Mobilitäts- und Verkehrskonzept (denn zeitgleich wird ein Mobilitäts- und Verkehrskonzept für den Stadtteil seitens der Stadt erstellt) und einem vorwiegend auf moderne Verkehrsformen und einen starken ÖPNV ausgerichteten, somit möglichst Auto-reduzierten Wohngebiet wollen wir ein nachhaltiges und lebenswertes Wohnen innenstadtnah ermöglichen“, erläuterte Adrian Jukic von der BPD. Außerdem soll zur Nachbargemeinde Urbar eine Fuß- und Radwegeverbindung geschaffen werden, damit die Nachbarschaften von den Angeboten profitieren können. Der Rückbau der Kasernengebäude soll ab 2023 erfolgen und die Bauphase für die Hochbauten ab 2024 beginnen. Rudolph und Jukic vereinbarten einen regelmäßigen Austausch, um auch von politischer Seite über aktuelle Entwicklungen des Projekts, von dem sich viele eine Entspannung des Wohnungsmarktes erhoffen, immer zeitnah informiert zu sein.

Pressemitteilung des

Büro von Dr. Thorsten Rudolph

V.li. Fabian Henkel (BPD, Projektsteuerung), Dr. Thorsten Rudolph, MdB, Adrian Jukic (Leiter bpd-Regionalbüro Koblenz), Eike Kurz (SPD-Ortsverein Ehrenbreitstein).Quelle: Büro von Dr. Thorsten Rudolph

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Kommentare
07.01.202209:41 Uhr
Gabriele Friedrich

[ Zitat ] für alle Bedürfnisse geeigneten Wohnraum zu schaffen [ Zitat Ende ]

Und was heisst das genau ? Drumherum geschwurbeltes Deutsch ist das wieder.
Wieviele Wohnungen davon sind vom Staat gefördert ?

06.01.202213:13 Uhr
juergen mueller

Für alle Bedürfnisse geeigneter Wohnraum.
Was immer das heißen mag.
Bisher hat sich die Stadtpolitik damit und es geht hier um sozialen Wohnungsbau keinen guten Namen gemacht.
Bezahlbarer Wohnraum für sozial Schwächere wurde in Koblenz immer stiefmütterlich behandelt.
BPD ist vor allem durch Wohnprojekte in Premiumlage aufgefallen (Mainz - Südmole z.B.), d.h., mit sozialem Wohnraum hat das nichts zu tun.
Immobiliengesellschaften geht es immer um Profit.
Jetzt den Mund voll zu nehmen, obwohl das zum Politalltag gehört, halte ich für bedenklich, zumal das Areal Fritsch-Kaserne durchaus als bevorzugtes Wohngebiet anzusehen ist.
Und seid wann besetzt man ein solches mit denjenigen, die man der Unterschicht einordnet?
Schon garnicht in Koblenz, wo zwar immer viel von sozial geredet wird, man aber danach nicht handelt.

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