CDU-Kreistagsfraktion fordert flexiblere Förderbedingungen für Gewässerwiederherstellung und Hochwasserschutz
Kreis Ahrweiler. Die CDU-Kreistagsfraktion hat sich in ihrer jüngsten Sitzung intensiv mit der strategischen Weiterentwicklung des Hochwasserschutzes im Kreis Ahrweiler und insbesondere des Stadtgebietes Bad Neuenahr-Ahrweiler befasst. Zu Gast war Hermann-Josef Pelgrim, Geschäftsführer der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler mbH (AuEG), der umfassend über laufende Maßnahmen und künftige Planungen in der Kreisstadt informierte. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die unterschiedlichen Bausteine eines zukunftsfähigen Hochwasserschutzes. Pelgrim erläuterte die geplante Ausgestaltung und Aufteilung von Retentionsräumen, die der gezielten natürlichen Rückhaltung und Steuerung von Wassermengen dienen. Diese sind klar von klassischen technischen Hochwasserschutzmaßnahmen wie Schutzmauern zu unterscheiden. Während technische Anlagen bauliche Sicherung bieten, tragen natürliche Rückhalteräume dazu bei, Abflussspitzen zu reduzieren und Wasser kontrolliert zu verteilen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, wie Hochwasserereignisse künftig möglichst schadensarm bewältigt werden können. Dabei spielen die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die geltenden Förderrichtlinien eine zentrale Rolle. Sie bilden die Grundlage für Planung, Genehmigung und Umsetzung sämtlicher Maßnahmen und beeinflussen maßgeblich deren Tempo und Ausgestaltung. Positiv hervorgehoben wurde die Gewässerwiederherstellung als wichtiger Bestandteil eines nachhaltigen Hochwasserschutzes. Naturnahe Gewässerstrukturen und zusätzliche Überschwemmungsflächen leisten nicht nur einen ökologischen Beitrag, sondern verbessern zugleich die Hochwasservorsorge und schaffen mehr Raum für das Gewässer im Ereignisfall.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass sowohl der Kreis Ahrweiler als auch die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler insbesondere im Bereich des Gewässerwiederherstellungskonzeptes weiterhin an Grenzen bestehender Fördermöglichkeiten stoßen. Nicht alle präventiven Maßnahmen lassen sich im Rahmen der aktuellen Förderkulissen ausreichend abbilden, was die Umsetzung nachhaltiger Schutzkonzepte erschwert. Natalie Baum, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, erklärte: „Der Wiederaufbau muss konsequent mit einer nachhaltigen Hochwasservorsorge verknüpft werden. Natürliche Rückhalteräume, bauliche Schutzmaßnahmen und ein nachhaltiger Wiederaufbau dürfen nicht in getrennten Förderlogiken gedacht werden.“ Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Michael Korden, ergänzte: „Gewässerwiederherstellung und zusätzliche Überschwemmungsflächen sind entscheidende Bausteine für einen langfristig wirksamen Hochwasserschutz. praktikable Verfahren und verlässliche Förderbedingungen schaffen, damit notwendige Maßnahmen zügig umgesetzt und auch präventive Konzepte finanziert werden können.“
Die CDU-Kreistagsfraktion fordert, dass die nächste Landesregierung flexiblere Förderinstrumente definiert, die natürliche Wasserrückhaltung, technischen Hochwasserschutz und eine langfristige Stadtentwicklung gemeinsam betrachten und kombinierte Lösungen ermöglichen.
Pressemitteilung CDU-
Kreistagsfraktion Ahrweiler
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