Ärztliche Versorgung in Remagen
CDU-Stadtratsfraktion begrüßt Förderrichtlinie zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung in Remagen
aus Remagen
Remagen. Die CDU-Stadtratsfraktion Remagen begrüßt den einstimmigen Beschluss des Stadtrates, eine Förderrichtlinie zur Förderung der hausärztlichen Versorgung in Remagen zu erlassen. Die Richtlinie soll möglichst zeitnah, spätestens zum 1. August 2026, in Kraft treten. Zur Umsetzung werden bei Bedarf Haushaltsmittel von bis zu 50.000 Euro pro Kalenderjahr bereitgestellt.
Die CDU freut sich, dass damit dem Anliegen ihres Antrags aus dem Haupt- und Finanzausschuss vom 2. Februar 2026 („Förderung der ärztlichen Versorgung in Remagen“) Rechnung getragen wurde. Der Erlass einer entsprechenden Förderrichtlinie war ein zentraler Bestandteil dieses Antrags.
Ziel der Förderung ist es, die hausärztliche Versorgung im Stadtgebiet langfristig zu sichern, zu stärken und zu verbessern. Unterstützt werden sollen unter anderem die Neugründung, Übernahme und Fortführung hausärztlicher Praxen, die Schaffung zusätzlicher Versorgungskapazitäten durch die Anstellung weiterer Ärztinnen und Ärzte, die Einrichtung von Zweigpraxen sowie Investitionen zur Modernisierung und Sicherung bestehender Praxen.
„Mit dieser Entscheidung setzen Politik und Verwaltung ein wichtiges Signal für die Zukunft der medizinischen Versorgung in unserer Stadt. Nach der Schließung des Krankenhauses Maria Stern und dem Wegfall der Notfallambulanz ist es umso wichtiger, die hausärztliche Versorgung vor Ort nachhaltig zu stärken. Gleichzeitig müssen wir angesichts der altersbedingten Veränderungen in der Ärzteschaft frühzeitig handeln, um auch künftig eine wohnortnahe medizinische Betreuung sicherzustellen“, erklärt Rita Höppner, Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat Remagen.
Die CDU sieht in der neuen Förderrichtlinie einen wichtigen Baustein, um die ambulante medizinische Versorgung in Remagen langfristig auf einem hohen Niveau zu sichern.
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