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MGV Cäcilia Sinzig 1859 e.V.

Cäcilia-Hütte wird wieder aufgebaut

Nach dem Brand soll die 1976 eingeweihte Hütte in neuem Glanz erstrahlen

Cäcilia-Hütte
wird wieder aufgebaut

Der geschäftsführende Vorstand steht schockiert vor dem traurigen Rest der Cäcilia-Hütte: (Von links) Peter Romainczyk, zweiter Vorsitzender; Michael Griehl, erster Vorsitzender; Hermann Rick, Kassierer. Foto: privat

01.10.2016 - 17:30

Sinzig. 40 Jahre lang war die Cäcilia-Hütte Probenraum und Vereinslokal des seit 1859 bestehenden Sinziger Männergesangvereins Cäcilia, bis sie kürzlich ein Raub der Flammen wurde.

Trotz eines Großeinsatzes der Feuerwehren aus Sinzig und Umgebung brannte das beliebte Ausflugslokal zu Füßen des Feltenturms im Obergeschoss bis auf die Grundmauern nieder. Die Feuerwehren konnten dankenswerterweise verhindern, dass die Flammen auf das Untergeschoss und die angrenzenden Bäume übergriffen. Fassungslos stehen nun Vorstand und Sänger der Cäcilia vor den traurigen Resten ihres mit viel Herzblut weitgehend in Eigenleistungen errichteten Vereinslokals. Genauso betroffen ist der Hüttenpächter Stephan Dolff, der die Hütte vor knapp einem Jahr mit viel Engagement neu gestaltet hatte. Wie inzwischen die Polizeiinspektion Remagen dem MGV Cäcilia mitteilte, liegen „derzeit keine Anhaltspunkte für ein strafrechtliches Verhalten“ vor.

Bereits am Montagmorgen nach dem Brand trafen sich auf Einladung von Bürgermeister Wolfgang Kroeger Mitglieder des Vorstandes der Cäcilia und der Pächterfamilie Dolff mit dem Vertreter der Versicherung im Rathaus, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Sowohl die Stadt Sinzig als auch die Pächterfamilie Dolff zeigten großes Interesse daran, dass die über die Grenzen Sinzigs hinaus bekannte Cäcilia-Hütte so schnell wie möglich wieder aufgebaut wird. Die Einzelheiten des Wiederaufbaues sollen umgehend mit der Versicherung geklärt und in die Wege geleitet werden. So ist zu hoffen, dass die Cäcilia-Hütte unter dem Feltenturm bald in neuem Glanz erstrahlen wird und wieder Gästen aus nah und fern ein Ausflugs- und Einkehrziel bieten kann.


Das Ende eines Stücks Geschichte


Mit der Hütte ging ein Stück Geschichte der Cäcilia und der Stadt Sinzig zu Ende. Sowohl die Hütte als auch der Feltenturm verdankten ihre Existenz der Initiative und auch der finanziellen Unterstützung des damaligen Präsidenten des MGV Cäcilia, Direktor Josef Felten. Schon bei der Einweihung des Feltenturms am 30. April 1972 gab Josef Felten die Pläne bekannt, zu Füßen des Aussichtsturmes eine Vereins- und Ausflugshütte zu errichten.

Die Stadt Sinzig stellte das Grundstück zur Verfügung und übernahm die Bauherrschaft, übertrug aber in einem Nutzungsvertrag die Betreibung und Instandhaltung der Hütte dem MGV Cäcilia.

Der erste Spatenstich erfolgte am 13. Mai 1973 durch Bürgermeister Heinrich Holstein. Die Bauleitung sowohl für den Feltenturm als auch für die Hütte übernahm das Vereinsmitglied und jetzige Ehrenmitglied Bauingenieur Hermann Terporten. Beide Vorhaben wurden überwiegend in Eigenleistungen der Sänger und mit fachmännischer und tatkräftiger Unterstützung durch den damaligen Vorsitzenden der Cäcilia und Bauunternehmer Peter Schäfer durchgeführt.

Nach dreijähriger Bauzeit konnte die Hütte am 9. Oktober 1976 feierlich eingeweiht werden. Am 13. Oktober 1976 fand die erste Chorprobe im neuen Vereinslokal statt. Gleichzeitig wurde die Hütte an den Wochenenden und Feiertagen bis zum Sommer 2004 durch Vereinsmitglieder bewirtschaftet. Ab 2005 wurde dann die Bewirtschaftung an externe Pächter übertragen. Seit Januar 2016 bewirtschaftete Stephan Dolff mit seinem Team die Hütte.

Das ist jetzt alles Geschichte. Mit dem Wiederaufbau der Cäcilia-Hütte beginnt ein neues Kapitel. Nachdem der MGV Cäcilia Sinzig seit März dieses Jahres mit dem MGV Eintracht Bad Bodendorf eine Chorgemeinschaft begonnen hat, finden die gemeinsamen Chorproben unter Chorleiter Bardo Becker zurzeit in Bad Bodendorf statt, und zwar jeden Donnerstag ab 19 Uhr im dortigen Pfarrheim. Der Chor pflegt den klassischen Männergesang und lädt alle sangeslustigen Mitbürger ein, einmal eine der Chorproben zu besuchen und sich selbst von den Freuden des Chorgesanges in geselliger Runde zu überzeugen. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Neue Sänger sind willkommen.

Pressemitteilung

MGV Cäcilia Sinzig 1859 e.V.

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Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

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juergen mueller:
Etwas anderes war von Herrn Roos auch nicht zu erwarten - zumindest öffentlich - als das man mit dem Krisenmanagement u.sogen.Stellschrauben,wenn überhaupt,das macht man dann unter sich aus.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
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