Politik | 08.01.2021, 14:51 Uhr

Drohende Insolvenz des Zoos Neuwied

Christian Baldauf: „Wir müssen den Zoo retten“

Baldauf: „Landesregierung und ADD müssen sich bewegen“

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf, hat den Neuwieder Zoo besucht, um sich ein Bild von der prekären Lage des Tierparks zu machen. Vor Ort wurden Gespräche geführt und Überlegungen für den Zoo beraten.Foto: CDU
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Neuwied. Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf, besuchte den Zoo Neuwied, der von der Insolvenz bedroht ist. Danach erklärte er: „Gewachsene Strukturen müssen über die Krise gerettet werden, hierzu gehört auch der Zoo Neuwied. Allein durch die gesundheitlich zwingend notwendigen, aber dennoch schmerzhaften Schließungen geriet der Zoo in eine wirtschaftliche Schieflage. Das Land muss hier tätig werden, damit diese für Tourismus und die lokale Bevölkerung gleichermaßen beliebte und bekannte Attraktion nicht Opfer der Corona Krise wird.

Konkret fordere ich die Landesregierung auf, eine Überbrückungshilfe von 400.000 Euro bereitzustellen. Landkreis und Kommune können diese um jeweils 50.000 Euro ergänzen, wenn die Landesregierung eine feste Zusage der finanziellen Unterstützung leistet. Dies ist eine überaus sinnvolle Investition, allein die Folgekosten einer Insolvenz wären um ein Vielfaches höher. Darüber hinaus muss die ADD endlich die letzte Rate der Förderung der Prinz Maximilian zu Wied Halle in Höhe von 50.000 Euro freigeben. Diese wurde bereits 2018 eröffnet, eine Überweisung lässt jedoch immer noch auf sich warten!“ Ausdrücklich lobte Christian Baldauf die Initiative von Pascal Badziong und Martin Hahn, die mit ihrer Petition Unterschriften zur Rettung des Zoos Neuwied gesammelt haben. „Die Zahlen zeigen, dass die Bevölkerung hinter ihrem Zoo Neuwied steht“, stellt Baldauf fest.

Pressemitteilung

CDU Rheinland-Pfalz

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf, hat den Neuwieder Zoo besucht, um sich ein Bild von der prekären Lage des Tierparks zu machen. Vor Ort wurden Gespräche geführt und Überlegungen für den Zoo beraten.Foto: CDU

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